Blaulicht
„Das Krankenhaus Kitzbühel darf nicht einfach zugesperrt und damit willkürlich zerschlagen werden. Eine Schließung verursacht große Kosten: Experten schätzen zwischen 15 und 20 Millionen Euro. Wie wichtig das Krankenhaus Kitzbühel für die Stadt und die Region ist, zeigt sich gerade derzeit. Allein in den letzten vier Wochen haben 3270 Patienten die Ambulanz besucht. An Spitzentagen waren es 184 Patienten – allein in der Ambulanz. Das macht die Notwendigkeit des Krankenhauses für die Ski- und Sport-Metropole Kitzbühel und für die Region deutlich“, sagt LA Fritz Dinkhauser von der zweitstärksten politischen Kraft im Land.

Patienten stürmen Krankenhaus derzeit: Allein in der Ambulanz über 3000 Menschen in den letzten vier Wochen

Die Liste Fritz – Bürgerforum Tirol hat sich seit Monaten für eine gerechte und vernünftige Lösung zum Krankenhaus Kitzbühel stark gemacht. Daher hat LA Fritz Dinkhauser unzählige Gespräche mit dem Bürgermeister, mit dem zuständigen ÖVP Landesrat und mit Gesundheitsexperten aus ganz Österreich geführt.

Spital in Kitzbühel darf kein Milliardengrab werden!

„Entscheidend ist eine neues Konzept, das die Krankenhäuser in Kitzbühel, St. Johann und Kufstein leben und Synergien nützen lässt. Landerat Tilg versucht nicht über die Bürger drüber zu fahren und mit der Brechstange ein Ende herbei zu führen, sondern er übt sich in der Kunst des Möglichen. Es ist der richtige Weg, das Krankenhaus in St. Johann flott und Kitzbühel dabei nicht kaputt zu machen. Die Ressourcen in Kitzbühel sind zu nützen, ein Millionengrab bringt niemandem etwas. Das Krankenhaus Kitzbühel selbst macht seine Aufgaben ebenfalls. Der Abgang für das Jahr 2008 wird etwa um 40 Prozent geringer ausfallen als im Jahr 2007.“, erklärt LA Dinkhauser.

Wenn die Stadt Kitzbühel jetzt aufschiebende Wirkung beantrage, sei das kein Willkürakt, sondern ein Notfallplan für den Fall der Schließung. Sie müsse aus Verantwortungsbewusstsein Vorsorge treffen.

Bürgermeister und Landesrat sind auf richtigem Weg

„Weder Bürgermeister Winkler noch Landesrat Tilg ist ein Vorwurf zu machen. Beide sind derzeit auf dem richtigen Weg hin zu einer vernünftigen, wirtschaftlichen und gemeinsamen Lösung. Kitzbühel hat – unterstützt von Landerat Tilg – ein Gesamt-Konzept in Auftrag gegeben. Bis Ende Jänner wird dieses Konzept, das Gesundheitsexperten in Wien erarbeiten, fertig sein.“, so LA Dinkhauser abschließend.