Krankenhaus Kitzbühel Krankenzimmer

„ÖVP-Minister Töchterle, Medizinuni-Rektor Lochs und Unirat-Vorsitzende Fischer haben eine Notoperation durchgeführt, davon wird der Patient Klinik aber nicht gesund. An vielen Bereichen der Klinik Innsbruck krankt es weiter!”, sagt LA Fritz Dinkhauser.

Notlösung statt richtiger Lösung!

“Das Auflösen von Rücklagen und das Verwenden von Geld, das eigentlich für Großgeräte vorgesehen ist, für das Stopfen eines 5,5 Millionen Euro-Budgetlochs an der Innsbrucker Klinik als Lösung zu verkaufen, ist gegenüber den Patienten und gegenüber dem Personal vermessen. Den Menschen wird damit Sand in die Augen gestreut und von den wahren Aufgaben abgelenkt. Der Streit um das fehlende Geld an der Medizinuni ist nämlich nur eines von vielen ungelösten Problemen an der Klinik“, stellt LA Fritz Dinkhauser klar.

Die Liste Fritz – Bürgerforum Tirol verlangt eine grundsätzliche Aufarbeitung der anstehenden Probleme:

  1. Klinischer Mehraufwand: Endgültige Lösung, wie viele Millionen Euro dem Land Tirol von Seiten des Bundes zustehen.
  2. Zusammenarbeitsvertrag MUI – TILAK: Wenn die Manager von MUI und TILAK einen solchen Vertrag nicht zusammenbringen, dann müssen Platter und Töchterle als politisch Verantwortliche das Thema zur Chefsache machen
  3. Millionenpaket Privatarzthonorare regeln: Der Klinik entgehen Millionen, weil Primarii Geld einstecken anstatt es der Klinik abzutreten, wie es an anderen Kliniken verlangt wird

Millionen versickern bei Primarii…

„Es ist absolut unverständlich, dass Platter zuschaut, wie Primarii an der Klinik Millionen an Privatarzthonoraren kassieren während an der Klinik das Geld für genug Personal zur Patientenversorgung fehlt. Die Politik kann diese Verträge mit den Primarii jederzeit kündigen und neu ausarbeiten. In Graz und Wien hat es dieses Problem auch gegeben, dort hat es die Politik aber geregelt, sodass es jetzt keine Probleme mehr gibt. Es ist genug Geld da, aber es fehlt der Mut und der Wille der Politik, sich dieses Geld auch zu holen“, erklärt LA Fritz Dinkhauser.

…und die ÖVP-Politiker Platter und Töchterle schauen zu!

„Es geht darum, dass sich ÖVP-Landeshauptmann Platter, ÖVP-Gesundheitslandesrat Tilg, ÖVP-Minister Töchterle sowie das Rektorat der Medizinuni und das Management der TILAK zusammensetzen und die anstehenden Probleme endlich aus- und aufräumen. Die Tiroler haben das tagtägliche gegenseitige Zuschieben der Verantwortung satt und wollen endlich eine langfristige Lösung der aufgezeigten Probleme, damit die Motivation der Mitarbeiter und das Vertrauen der Patienten in die Klinik nicht weiter in Mitleidenschaft gezogen werden. Es braucht eine endgültige Lösung und ein Ende von Platters Baustellenpolitik“, meint Fritz Dinkhauser.