Krankenschwester

„Das täglich gebotene Schauspiel an der Klinik Innsbruck ist unerträglich! Der Konflikt zwischen Medizinuni und TILAK, zwischen Bundes- und Landesärzten ist auf der Stelle zu beenden. Er verunsichert Patienten und Mitarbeiter und schadet tagtäglich dem Ruf der Klinik”, sorgt sich LA Fritz Dinkhauser um Patienten und Personal.

Missstand an der Klinik – Stillstand in der Landesregierung!

“Es ist unverantwortlich, dass in einer so entscheidenden Frage wie der medizinischen Versorgung und Betreuung der Tiroler die zuständige ÖVP-SPÖ Landesregierung unter Landeshauptmann Platter im Stillstand verharrt. Wo bleibt die Fürsorgepflicht für die Patienten und die Bediensteten? Letztere lassen Töchterle und Platter im Regen stehen und sie riskieren, die medizinische Betreuung zu gefährden. Das wichtigste für die medizinische Versorgung ist gut ausgebildetes und motiviertes Personal, nicht frustriertes und um seinen Arbeitsplatz kämpfendes“, stellt Fritz Dinkhauser fest.

Die zwei wesentliche Baustellen an der Klinik Innsbruck:

  1. Es braucht einen Zusammenarbeitsvertrag zwischen Medinzinuni (MUI) und TILAK
  2. Es braucht eine durchsetzbare Regelung bei den Privatarzthonoraren

„Wesentlich ist ein Zusammenarbeitsvertrag zwischen MUI und TILAK, also zwischen Bund und Land. In Graz und Wien, wo es solche Verträge gibt, sind die Kompetenzen und Aufgaben klar geregelt. Das Gerangel bei Postenbesetzungen und Leistungsabgeltungen im Großen und Ganzen beendet. Es geht für die Klinik Innsbruck nicht nur um das 5,5 Millionen Euro Budgetloch. Auch die Privatarzthonorare sind endlich nicht nur am Papier zu lösen. Schließlich entgehen der Klinik hier Millionen an Einnahmen. Die Aufgabe der ÖVP-Politik ist es, Verantwortung zu übernehmen und nicht Manager gegeneinander auszuspielen und auf dem Rücken der Mitarbeiter und Patienten Politik zu machen“, stellt sich Fritz Dinkhauser vor die Mitarbeiter und Patienten.

Zustände an der Klinik ein vernichtendes Zeugnis für die ÖVP-Politik!

„Wieder einmal zeigt sich, dass in diesem Land der starke Arm fehlt. Es fehlt die klare Ansage des Landeshauptmannes zum Schluss der Debatte. Die Landesregierung hat entweder machbare, für die Patienten und das Personal verträgliche Lösungen vorzuschlagen oder die fehlenden Mittel – überbrückend – zur Verfügung zu stellen. Sprechen wir es offen an, es geht um Geld und Macht. Daher braucht es ein Machtwort des Landeshauptmannes, aber der ist offenbar nicht in der Lage oder nicht willens das Problem zu lösen. Natürlich ist es ernüchternd, dass ÖVP-Minister Töchterle aus Tirol eine 9-Millionen-Euro Sonder-Geldspritze für die Wiener zur Verfügung stellt, aber keinen Euro für die Tiroler freimachen will“, zeigt sich Fritz Dinkhauser enttäuscht.