Lokalaugenschein beim Verein Jugendland in Arzl

Grundstücksverkauf bei Kinderheim Jugendland gestoppt: Sieg für die Kinder – Sieg der Vernunft!

“Nach massiver Kritik hat die schwarz-grüne Landesregierung jetzt den Grundstücks-Deal am Areal des Kinderheimes Jugendland gestoppt. Das ist ein Sieg für die Kinder und ein Sieg der Vernunft”, zeigen FRITZ-Klubobfrau Andrea Haselwanter-Schneider und Landtagsabgeordneter Andreas Brugger hocherfreut.

Jugendland-Areal langfristig für Kinder sichern!

Jetzt gilt es in gemeinsamen Gesprächen zwischen Stadt, Land und Opposition, das Areal auch langfristig für jene Kinder und Jugendlichen zu sichern, die derzeit außerhalb ihrer Familien und zum Teil außerhalb Tirols untergebracht werden müssen, weil sie Gewalt und Missbrauch erfahren haben. Es muss unser gemeinsames Anliegen sein, diesen Tiroler Kindern und Jugendlichen in Tirol eine Heimat zu bieten”, erklären Andrea Haselwanter-Schneider und Andreas Brugger.

Andrea Haselwanter-Schneider und Andreas Brugger wünschen sich Tirol zukunftsfitPlätze für jene Kinder und Jugendlichen schaffen, die bisher keinen Platz in Tirol hatten!

Die Liste Fritz – Bürgerforum Tirol schlägt vor, am Jugendland-Areal neue und geeignete Unterbringungsplätze für Kinder und Jugendliche aus schwierigen Verhältnissen einzurichten.

“Sämtliche Fachleute sagen uns, dass die Fälle von Kindern und Jugendlichen, die wegen Gewalt- und/oder Missbrauchserfahrungen nicht länger zu Hause bleiben können, mehr und nicht weniger werden. Laut aktuellsten Zahlen des Landes Tirol musste das Land Tirol im Jahr 2013 insgesamt 833 Kinder und Jugendliche fremdunterbringen, also außerhalb ihrer Familie. Das Land Tirol verfügt schon derzeit nicht über genügend Plätze, alle diese Kinder und Jugendlichen in Tirol unterzubringen”, weiß Andrea Haselwanter-Schneider.

Jedes 8. betroffene Kind wird derzeit außerhalb Tirols untergebracht!

“Weil es eben zu wenige und zu wenig geeignete Unterbringungsplätze gibt, hat das Land Tirol im Jahr 2013 insgesamt 105 der 833 betroffenen Kinder und Jugendliche aus Tirol weggeschickt, davon 65 in andere Bundesländer und 40 außerhalb Österreichs! Der Bedarf an zusätzlichen Unterbringungsplätzen in Tirol ist also schon derzeit größer als das Angebot, mit dem jetzt gestoppten Grundstücksverkauf am Gelände der bestehenden Kinder- und Jugendeinrichtung ist die Chance gegeben, diesen Missstand zu beheben. Wir alle gemeinsam haben eine Fürsorgepflicht für diese Kinder und Jugendlichen. Unsere volle Unterstützung dafür hat die schwarz-grüne Landesregierung!”, versprechen FRITZ-Klubobfrau Andrea Haselwanter-Schneider und Landtagsabgeordneter Andreas Brugger.

JA zum Jugendland – die bisherige Arbeit der Liste Fritz – Bürgerforum Tirol: