Blaulicht
„Genug ist genug, jetzt muss Landeshauptmann Platter die Causa Krankenhaus Kitzbühel zur Chefsache machen. Er muss rasch einen Krankenhaus-Gipfel mit allen Beteiligten einberufen. Dazu gehören die Landes- und Stadtpolitiker, die Vertreter des Krankenhauses Kitzbühel, die Tiroler Gebietskrankenkasse sowie Bürgermeister Paul Sieberer als Vertreter des Krankenhaus- Verbandes St. Johann. Alle Verantwortungsträger gehören endlich an einen Tisch, damit eine anständige Lösung für die Bürger und die betroffenen Mitarbeiter gefunden werden kann!“, fordert Klubobmann LA Bernhard Ernst.

Krankenhaus-Gipfel soll anständige Lösung für Bürger und Betroffene bringen!

Aus Sicht der Liste Fritz – Bürgerforum Tirol ist das jahrelange Hin und Her in der Causa Krankenhaus Kitzbühel für die Bürger und Patienten, für die betroffenen Mitarbeiter und die Krankenhaus Verantwortlichen unerträglich.

„In der Causa Krankenhaus Kitzbühel geht es um 130 Mitarbeiter, die ihre Arbeit verlieren. Nach derzeitigem Stand werden nur rund 30 eine neue Arbeit finden. Völlig absurd ist, dass diese Vernichtung von Arbeitsplätzen auch noch Millionen kosten wird. Es geht um geschätzte 40 Millionen Euro Kosten allein für das Zusperren des Krankenhauses Kitzbühel und rechnet man den notwendigen Ausbau in St. Johann dazu, geht es um rund 70 Millionen Euro Tiroler Steuergeld. Das sind 1 Milliarde Schilling! Der Landeshauptmann muss wissen, dass er drauf und dran ist, mutwillig das Gesundheitssystem zu beschneiden, den Notarztstützpunkt in Kitzbühel zu verlieren, 130 Arbeitsplätze zu streichen und für all das auch noch Millionen Euro an Steuergeld auszugeben!“, stellt LA Ernst klar.

Land soll Pilotprojekt einer Ambulanz für alle Bürger unterstützen!

Unterstützung fordert Fritz-Klubobmann LA Ernst für den Lösungsvorschlag der drei Ärzte in Kitzbühel.

„Die drei Ärzte, die jetzt einen Lösungsvorschlag präsentieren, verdienen Unterstützung vom Land. Ihr Vorhaben würde zumindest 30-40 Arbeitsplätze in Kitzbühel halten und eine breit aufgestellte Ambulanz für alle Bürger in Kitzbühel sicher stellen. Es geht hier um ein Pilotprojekt, das ganz sicher förderungswürdig ist. Daher ist es völlig unverständlich, dass ÖVP Landesrat Tilg gegen diesen Vorschlag engagierter Ärzte arbeitet!“, so LA Ernst.