Blaulicht
Während LH Platter und sein ÖVP Landesrat Tilg den Tag der offenen Tür im Landhaus begehen, haben sie für das Krankenhaus Kitzbühel die Türen zugeschlagen. Bürger aus Kitzbühel haben heute die Gelegenheit wahrgenommen und LH Platter 7.565 Unterschriften für den Erhalt des Krankenhauses übergeben. Zuvor haben sie die Unterschriften symbolisch an LA Fritz Dinkhauser überbracht.

Enttäuscht von LH Platters Politik!

„Die Bürger sind tief enttäuscht und ernüchtert von der Politik des Landeshauptmannes und des ÖVP Landesrates, den Menschen sind monatelang leere Versprechungen und falsche Hoffnungen gemacht worden. Der Preis ist hoch: ÖVP und SPÖ vernichten in Kitzbühel 130 Arbeitsplätze und es gibt bis dato keinen Sozialplan für die Menschen die ihre Jobs verlieren!”, zeigt sich LA Fritz Dinkhauser bei der Übergabe der 7.565 Unterschriften für den Erhalt des Krankenhauses verärgert.

Zusperren des KH Kitzbühel ist wirtschaftspolitischer Unfug!

“Die Tiroler Steuerzahler müssen für die Schließung des Krankenhauses Kitzbühel und den Ausbau des Krankenhauses St. Johann rund 60 Millionen Euro locker machen! DAs sind knapp 1 Milliarde Schilling! Angesichts dieser enormen Summe fürs Zusperren und gerechnet mit dem Krankenhaus-Minus von 1,4 Millionen Euro aus dem vergangenen Jahr, hätte das Krankenhaus Kitzbühel noch viele Jahre ohne Verlust weiter geführt werden können. Das ist ein böser Schildbürgerstreich auf Kosten der Kitzbüheler und auf Kosten aller Tiroler Steuerzahler!“, so LA Dinkhauser.

Geredet, gekämpft und gehofft für das KH Kitzbühel!

Für die Liste Fritz – Bürgerforum Tirol sind die 7.565 Unterschriften aus der Region ein klares Zeugnis dafür, dass für die Bevölkerung das Kapitel Krankenhaus Kitzbühel noch lange nicht abgeschlossen ist.

„Ich habe geredet, gekämpft und gehofft! Ich habe mich intensiv für eine vernünftige und leistbare Lösung in Kitzbühel eingesetzt. In vielen Gesprächen habe ich die Lösung nach dem Motto ´Zwei Häuser unter einem Dach` favorisiert. Ich habe gehofft, dass die neue Regierung unter Landeshauptmann Platter die Menschen und die Interessen der Gemeinden in den Mittelpunkt ihrer Politik stellt, aber ÖVP und SPÖ haben Kitzbühel getäuscht und die Menschen tief enttäuscht. Sie haben den Kitzbühelern die Krankenhaus Tür vor der Nase zugeschlagen und damit viele tausende Menschen in der Region vor den Kopf gestoßen. Die nächsten Wahlen kommen bestimmt!“, sagt LA Fritz Dinkhauser.