Beratung

Wir handeln anstatt zu reden!

In Form eines Dringlichkeitsantrages im Sonderlandtag wird die Liste Fritz – Bürgerforum Tirol einen Pakt mit der Tiroler Jugend beantragen. Demnach soll es eine verbindliche Garantieerklärung zur Sicherstellung von umfassenden Beschäftigungs- und Bildungsangeboten für Tirols Jugendliche von 15 bis 25 Jahren für die Dauer von 3 Jahren geben.

4261 arbeitslose junge Menschen sind eine gesellschaftpolitische Zeitbombe!

„Kein Tiroler Jugendlicher darf ohne sinnvolle Beschäftigung, ohne Lehrstelle oder ohne Bildungsangebot bleiben! Es bedrückt mich zutiefst, dass im Mai 4261 Jugendliche arbeitslos waren. Das dürfen wir nicht weiter hinnehmen, wir haben alle Verantwortung für diese jungen Leute. Das ist eine gesellschaftspolitische Zeitbombe. Wir müssen für diese Jugendlichen Brücken-Arbeitsplätze schaffen, etwa beim Land Tirol, bei der TIWAG, bei der HYPO, bei der TILAK bei Tirols Gemeinden und den Sozialpartnern“, fordert LA Fritz Dinkhauser.

Millionen statt für ein Museum besser für junge Menschen einsetzen!

Der Dringlichkeitsantrag der Liste Fritz im Sonderlandtag schlägt konkrete Projekte vor. Die finanziellen Mittel dafür sollen aus der von Dinkhauser vorgeschlagenen Landeskonjuktur Anleihe, der TIROL -ANLEIHE, kommen und aus einem Konjunkturpaket II.

„Wenn die Hälfte der Jugendlichen von der öffentlichen Hand übernommen werden und die andere Hälfte von der Wirtschaft, dann ist es möglich allen Jugendlichen eine sinnvolle Beschäftigung zu geben. Die Mittel aus dem Konjunkturpaket II kann das Land ja an die Auflage binden, speziell für junge Menschen Arbeitsplätze zu schaffen. Die größten Kosten entstehen der Gesellschaft, wenn die Jugendlichen arbeitslos und frustriert sind! “, meint Dinkhauser.

ÖVP Kritik an Sonderlandtag zeigt schwarze Abgehobenheit!

Wie schwierig die Situation junger Menschen und ihrer Familien ist, schildert Klubobmann Bernhard Ernst anhand eines konkreten Falles einer Mutter, deren 15 jähriger Sohn seit gut einem Jahr eine Lehrstelle sucht und sich vergeblich bei 30 Stellen beworben hat.

„Es ist dramatisch, wenn uns diese Mutter schreibt, dass sie wörtlich ´die Verzweiflung ihres Sohnes nicht mehr aushalten kann`. Da kann ich die Kritik der ÖVP am Sonderlandtag nicht nachvollziehen. Was denken diese Volksvertreter sich, wenn sie sagen, ein Sonderlandtag ist nur viel Arbeit. Wenn es nötig ist, legen wir unsere Ideen zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit im Landtag nicht 7 Mal im Jahr, sondern 17 Mal hin. Das Problem brennt unter den Nägeln, wir müssen uns der jungen Menschen annehmen. Die Landesregierung muss die Sorgen der jungen Menschen und ihrer Familien endlich Ernst nehmen und sie nicht mit bunten Bildern vom Familienskitag weg zu fotografieren versuchen“, stellt Klubobmann LA Bernhard Ernst klar.