Koch-Lehrling
„Bei der Bildung ist Tirol im Blindflug unterwegs. Jährlich gehen tausende Talente verloren. Die Zahlen sind dramatisch: 1000 junge Leute bleiben jedes Jahr ohne Schul- oder Berufsabschluss. 2067 Lehrlinge lösen jährlich ihr Lehrverhältnis auf. Dazu kommen hunderte Schulabbrecher bei den AHS und BHS sowie unzählige Studenten, die ihr Uni-Studium hinschmeißen. Mein Ziel ist klar, Tirol muss zum Bildungsland Nummer 1 werden. Kein Tiroler darf ohne Schul- oder Berufsabschluss bleiben. Die Bildungslosen von heute sind die Arbeitslosen von morgen!“, sagt LA Fritz Dinkhauser von der zweitstärksten politischen Kraft im Land.

1000 junge Leute ohne Schul- oder Berufsabschluss pro Jahr!

Die Liste Fritz – Bürgerforum Tirol hat daher eine Bildungsstrategie 2010 ausgearbeitet. 20 Punkte umfasst das Bildungspaket, das im kommenden Landtag debattiert wird.

„Wir sehen unseren Antrag zur Bildungsstrategie 2010 als Handreichung an die Regierung. Machen wir jetzt gemeinsam das Richtige für die Tiroler Bürger. Investieren wir massiv in die Köpfe. Wir wissen, dass jedes Bildungsjahr 7 Prozent mehr Nettolohn bedeutet. Es gibt viele Bildungseinrichtungen, aber ein Gesamtkonzept fehlt. Bildung ist ein Fleckerlteppich. Es ist aber ein unfreundlicher Akt der Regierungsparteien, wenn sie unseren Antrag einfach ablehnen. Und das, obwohl sie in ihrem eigenen Koalitionsabkommen eine neue Tiroler Bildungsstrategie fordern.“, zeigt sich LA und Klubobmann Bernhard Ernst enttäuscht.

Wir zeigen Lösungen für die Bildungs-Misere!

„Es fehlt eine jährliche Bildungsforschung, damit wir wissen, was der Bedarf ist und was die Betriebe brauchen. Wir brauchen die kostenlose Laufbahnberatung flächendeckend in ganz Tirol. Dazu qualifizierte Bildungsmaßnahmen für die ländliche Region. Wir müssen den Hauptschulabschluss gratis anbieten. Bis 2010 kann das bfi 30 Leuten einen Kurs anbieten, 200 Menschen suchen aber an. Genauso machen eigene Bildungsanimateure für jede Gemeinde Sinn. Warum soll es in jeder Gemeinde einen Abfallberater brauchen, aber keinen Bildungsberater. Das versteht doch niemand.“, so LA Dinkhauser.