Euro Geldscheine

Es ist politisch unbestritten, dass ein Mutter-Kind Heim notwendig ist. Es gibt ganz offensichtlich einen Bedarf dafür und auch schon ein dafür geeignetes Haus. Was fehlt sind 200.000 Euro pro Jahr und der politische Wille in der ÖVP-SPÖ Landesregierung.

„Tirol und das Burgenland haben als einzige von allen Bundesländer keine solche Einrichtung. SPÖ Landesrat Reheis muss Farbe bekennen, die Zeit der netten Versprechungen ist vorbei. Es reicht nicht, ständig alles anzukündigen und auf die laufenden Budgetgespräche zu verweisen. Ein Mutter-Kind Heim ist ohnehin nur ein Schritt für die vorübergehende Akut-Versorgung von alleinstehenden Müttern mit Kindern“, meint Sozialsprecherin LA Andrea Haselwanter-Schneider.

SPÖ Landesrat Reheis ist gefordert!

Für die Liste Fritz – Bürgerforum Tirol ist ein Mutter-Kind Heim ein erster notwendiger Schritt in die richtige Richtung. Bedarf gibt es besonders für Mütter mit psychischen Erkrankungen.

„Ich stehe in Kontakt mit Angehörigen psychisch kranker junger Mütter, die ohne Rückhalt durch die Familie nicht in der Lage wären sich und ihre Kinder selbst zu versorgen und die dringend eine Mutter-Kind Einrichtung brauchen würden. Derzeit werden diese Mütter in psychiatrischen Einrichtungen untergebracht und die Kinder getrennt von ihren Freunden, Bekannten und Verwandten versorgt. Anstatt die Mütter und Kinder zusammen unterzubringen und die Mütter so wieder an den Umgang mit ihren Kindern zu gewöhnen und wieder an den Alltag heranzuführen, verbringen die Mütter ihre Zeit zum Beispiel mit dem x-ten Töpferkurs“, erzählt Haselwanter-Schneider.

ÖVP und SPÖ haben Geld für Protz-Bauten, sparen aber beim Sozialen!

Seit Monaten verhandelt eine Gruppe engagierter Eltern und Fachleute mit SPÖ Landesrat Reheis um eine solche Einrichtung zu verwirklichen.

„Der zuständige SPÖ Landesrat Reheis hat seit Monaten weder ja noch nein gesagt. Er will sich offensichtlich alles offen lassen und sich ja nicht festlegen. Kinder und Mütter brauchen die Hilfe des Landes aber rasch. Es ist menschlich bedauerlich, dass das Land Tirol für den Brenner Basistunnel hunderte Millionen locker machen will und für ein Protz-Museum am Berg Isel bis zu 25 Millionen Euro an Baukosten und jedes Jahr 670.000 Euro an Betriebskosten zur Verfügung stellt, bei einer offensichtlich notwendigen Sozialeinrichtung aber das Geld fehlt und plötzlich der Sparwille die ÖVP-SPÖ Landesregierung überkommt!“, ist Fritz-Sozialsprecherin Dr. Andrea Haselwanter-Schneider verärgert.