Andrea Haselwanter-Schneider und Markus Sint am Innsbrucker Hauptbahnhof

Viele Verbindungen, aber nicht die, die Bevölkerung will!

Die schwarz-grüne Landesregierung hat die Verkehrsverbindungen zwischen Lienz und Innsbruck neu festgelegt: Ein Stundentakt zwischen Lienz und Franzensfeste, ein Zwei-Stundentakt von Franzensfeste nach Innsbruck, dazu der Ersatzbus Lienz-Innsbruck.

“Wenn eine Landesregierung den eigenen Beschluss gleich in mehreren Presseaussendungen und von mehreren Mitgliedern der Mehrheitsparteien ÖVP und Grüne lobpreisen lässt, dann müssen für den gelernten Steuerzahler alle Alarmsirenen heulen. Zu Recht, denn schaut man sich das schwarz-grüne Machwerk im Detail an, so wird es zwar teurer, aber die Osttiroler bekommen wieder nicht das, was sie sich gewünscht haben!”, stellen Klubobfrau Andrea Haselwanter-Schneider und FRITZ-Bezirkssprecher Markus Sint fest.

Stundentakt braucht kein Osttiroler, aber ÖVP und Grüne ignorieren mehr als 7.500 Unterschriften Pro-Direktzug!

„Stündlich von Lienz nach Franzensfeste und im Zwei-Stunden-Takt von dort nach Innsbruck – damit hat Osttirol in Ergänzung zu den bestehenden Angeboten die besten Verbindungen nach Süd- und Nordtirol, die es je gab“, freut sich LHStvin Ingrid Felipe. (Quelle: Presseaussendung der Landesregierung vom 08.07.14)

“Die Osttiroler Bevölkerung bekommt jetzt von der schwarz-grünen Landesregierung Verkehrsverbindungen vorgesetzt, die sie nicht braucht und nicht will. Und die Verkehrsverbindungen, die die Osttiroler Bevölkerung will und braucht, bekommt sie nicht! Warum sollen die Osttiroler künftig stündlich von Lienz nach Franzensfeste fahren wollen, das wollte auch bisher kaum jemand. Auf welcher Fahrgasterhebung beruht diese stündliche Verkehrsverbindung? Oder geht es gar nicht um eine Öffi-Verbindung für die Osttiroler, sondern um einen stündlichen Touristenshuttle für die Massen an Radfahrer im Sommer und für die erhofften Massen an Schifahrern für die Südtiroler Schigebiete im Winter?”, will FRITZ-Bezirkssprecher Markus Sint wissen.

Andrea Haselwanter-Schneider und Markus Sint von der Liste FritzEs wird um ein Vielfaches teurer!

Für das neue Verkehrsangebot stellt das Land Tirol jährlich rund vier Millionen Euro zusätzlich zur Verfügung. (Quelle: Presseaussendung der Landesregierung vom 08.07.14)

“Da ist Felipe, Platter, Kuenz und Mayerl ein sündteurer Schildbürgerstreich auf Kosten der Tiroler Steuerzahler gelungen. Den Direktzug Lienz-Innsbruck haben sie wegen 2,7 Millionen Euro Vollkosten gestrichen. Das einstimmige Ja des Südtiroler Landtages zur anteiligen Kostenübernahme bei Wiedereinführung des Direktzuges ignoriert. Dafür kostet die stündliche Verbindung Lienz-Franzensfeste jetzt knapp 4 Millionen, plus 1,2 Millionen jährlich für den Ersatzbus und dazu kommt noch viel Steuergeld, mit dem jede einzelne Fahrkarte im Ersatzbus gestützt wird, sodass sie heute um rund 30% günstiger ist als früher im Direktzug. Die Ost-, Süd- und Nordtiroler Bevölkerung will eine umsteigefreie, direkte Zugverbindung zwischen Lienz und Innsbruck, aber bekommt einen Stundentakt zwischen Lienz und Franzensfeste samt Ersatzbus – das ist die verkehrte Welt der schwarz-grünen Landesregierung!”, erklären Klubobfrau LA Andrea Haselwanter-Schneider und Bezirkssprecher Markus Sint.

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