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Unsere Hartnäckigkeit zahlt sich erneut aus!

„Ganz offensichtlich will die TIWAG meinem Antrag Strom aus Sonne für alle – Der 1:1 Einspeisetarif für Solar- Strom (anklicken & lesen), der im November Landtag behandelt werden soll, zuvorkommen. Wie LA Pertl und Landesrat Steixner heute im Landtag bekannt gegeben haben, soll bei der morgigen Sitzung des TIWAG-Aufsichtsrates ein Beschluss gefasst werden, wonach Sonnenstrom 1:1 ins Netz gespeist werden kann. Diesen 180 Grad Schwenk der TIWAG halte ich für einen Meilenstein! Es ist eine Riesenchance für die Bürger, für die Gemeinden, für die Anbieter und wird Arbeitsplätze im Land sichern und neue Arbeitsplätze schaffen!“, sagt Fritz Energiesprecher LA Bernhard Ernst.

Viele Worte, keine Taten!

Im Mai des Jahres hat die TIWAG bei einer großen Photovoltaik Veranstaltung angekündigt, einen 1:1 Einspeisetarif zu gewähren. Damit wird den Sonnen-Strom-Produzenten ermöglicht, dass ihr Zähler „rückwärts“ läuft und der Strom eins zu eins abgenommen wird. Das Problem: Seit der Ankündigung im Mai hat zwar oft die Sonne geschienen, allein es ist monatelang nichts passiert. Dabei gilt gerade die Photovoltaik europaweit als die Zukunftschance unter den Alternativ- Energien.

Beharrlichkeit der Liste Fritz hat sich ausgezahlt

„Ich bin froh über diesen totalen Meinungsschwenk der TIWAG. Offensichtlich sind die lange Jahre geäußerten Ansichten, eine bessere PV-Förderung sei nicht möglich, sie sei uninteressant und nicht wirtschaftlich jetzt vom Tisch. Mit einem 1:1 Einspeisetarif werden viele Private, Gewerbetreibende und Gemeinden auf Sonnenstrom umrüsten, denn dann müssen sie den erzeugten Strom nicht wie bisher quasi an die TIWAG verschenken. Das hat viele bei uns vom Bau neuer Anlagen abgehalten. Der politische Druck hat hier ganz offensichtlich Wirkung gezeigt. Denn, obwohl die TIWAG seit Jahren gegen diese Zukunftstechnologie arbeitet, beschließt sie morgen sogar noch eine Solar-Fassade am TIWAG Gebäude in Innsbruck errichten zu lassen“, so Klubobmann LA Ernst.