Leere Geldtasche
„Es ist eine Schande, dass nur mehr die Hälfte der Tirolerinnen und Tiroler ganzjährig vollzeitbeschäftigt sind. Es ist eine Schande, dass jeder zehnte Tiroler armutsgefährdet ist. Und es ist eine Schande, dass eine Armutsstudie, die vom damaligen Landeshauptmann beauftragt und von Fachleuten der Universität Innsbruck erstellt wurde, einfach nirgends mehr auffindbar ist. Das muss für den neuen Landeshauptmann Grund genug für einen politischen Schulterschluss sein, um wirklich ein gerechteres Tirol zu ermöglichen.“, sagt LA Fritz Dinkhauser von der zweitstärksten politischen Kraft im Land.

Wir bieten dem Landeshauptmann einen politischen Schulterschluss an!

Die Liste Fritz – Bürgerforum Tirol verweist auch darauf, dass bei uns mit 55% des Letztbezuges das Arbeitslosengeld europaweit eines der niedrigsten ist. Dazu kommt ein in vielen Branchen niedrigerer Lohn als in Rest-Österreich. Geradezu dramatisch ist die hohe Zahl an Menschen, die mit ihrem Einkommen kein Auskommen finden. Die also trotz einer Erwerbsarbeit armutsgefährdet sind.

„Wir brauchen einen Schulterschluss zur Veränderung der Strukturen in Tirol. Wir müssen das Übergewicht an Nicht-Ganzjahresjobs, etwa im Tourismus, beseitigen. Wir haben zu wenig Jobs im Mittel- und Hochlohnbereich. Zudem ist bei uns das Leben teuer wie sonst nirgends. Preise für die Krabbelstube oder den Kindergarten, fürs Wohnen und den Nahverkehr oder für Energie sind enorm. Beim Heizen etwa erhöht die landeseigene TIGAS den Preis ab Jänner um satte 11 % und kündigt an, ihn nach der Heizperiode im April zu senken. Über Gebühren und Tarife verursacht das Land selber einen großen Teil der hohen Kosten und wird so zum Preistreiber.“, kritisiert LA Dinkhauser.