UMIT Hall Außenansicht

„Es geht um den Bildungsstandort Tirol, daher ist aus unserem Verständnis heraus verantwortungsbewusstes Handeln gefragt. Wir haben immer gesagt, dass wir den rechtskräftigen Bescheid des ÖAR abwarten. Jetzt nach Vorliegen des rechtskräftigen Bescheides zur Aberkennung der Akkreditierung für das Doktorratsstudium der Gesundheitswissenschaften an der UMIT und nach Gesprächen mit den anderen Oppositionsparteien, Grüne und FPÖ, haben wir uns entschieden, gemeinsam einen Antrag für einen Sonderlandtag einzubringen. Unser Ziel ist es, die Verantwortung der Landesregierung zu klären, den Schaden für die UMIT einzugrenzen und den Ruf des Bildungsstandortes Tirol wiederherzustellen“, erklären LA Fritz Dinkhauser und Klubobmann LA Bernhard Ernst.

ÖVP und SPÖ entziehen sich ihrer Verantwortung!

„ÖVP und SPÖ haben Fritz Dinkhausers Dringlichkeitsantrag zur UMIT im September Landtag abgelehnt und damit Diskussionsverweigerung betrieben. Das zeigt, dass weder LH Platter noch ÖVP Wissenschaftslandesrat Tilg noch SPÖ Landeshauptmannstellvertreter Gschwentner in ihren Funktionen als Eigentümervertreter ihre Verantwortung wahrnehmen wollen. Absolut unverständlich und nicht zu akzeptieren ist das Verhalten des Ex-UMIT-Rektors und derzeitigen ÖVP Wissenschaftslandesrates Bernhard Tilg. Er war schließlich in beiden Funktionen seit Jahren für die UMIT zuständig und betreibt jetzt Kindesweglegung. Dabei steht die UMIT zu 100% im Eigentum des Landes und das bedeutet auch 100% Verantwortung des Landes“, sagt LA Ernst.

Neben Landesuniversität UMIT ist Bildungsstandort Tirol betroffen!

„Betroffen vom Missmanagement der ÖVP-SPÖ Landesregierung sind an der UMIT 1.370 Studierende und 186 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Betroffen von den anhaltenden Diskussionen sind alle 18 Studiengänge an der UMIT. Betroffen sind schließlich der Ruf und die Reputation der UMIT vor allem aber der Ruf und die Reputation des gesamten Bildungs-, Wissenschafts- und Forschungsstandortes Tirol“, so LA Dinkhauser.