UMIT Hall Außenansicht

„Die Opposition hat gehandelt und die Landesregierung aus ihrem bildungspolitischen Tiefschlaf geholt. Liste Fritz – Bürgerforum Tirol, Grüne und FPÖ haben den Sonderlandtag zur Zukunft des Wissenschaftsstandortes Tirol eingesetzt und damit den Anstoß für eine Debatte gegeben, wie das Land Tirol seine Hochschullandschaft neu strukturieren und finanzieren soll. Wenn die ÖVP von einer Politshow spricht, ist das hochmütig und vermessen. Noch dazu wo ÖVP und SPÖ im Bildungsblindflug unterwegs sind”, stellen LA Fritz Dinkhauser und Klubobmann LA Bernhard Ernst fest.

Verantwortung muss übernommen werden!

“Wir beteiligen uns nicht an einer Hinrichtung der Privatuniversität UMIT, die zu 100% im Landesbesitz steht, sondern wir wollen die Missstände abstellen und die Mängel beseitigen, die politische Verantwortung der zuständigen ÖVP Landesräte Tilg und Zoller-Frischauf klar benennen. Übernehmen sie die Verantwortung und treten sie zurück! Wir unterstützen die guten Bereiche an der UMIT und blicken in die Zukunft. Wir wollen die Finanzierung der UMIT sicherstellen sowie den Ruf der UMIT und des Bildungsstandortes Tirol wiederherstellen. Dafür haben wir vier Dringlichkeitsanträge eingebracht, die einstimmig die Dringlichkeit bekommen haben und damit im Rahmen des Sonderlandtages debattiert werden“, erklären LA Fritz Dinkhauser und LA Bernhard Ernst.

Klare Konzepte für die Zukunft!

 Die Liste Fritz – Bürgerforum Tirol, die Grünen und die FPÖ haben beantragt, dass es ein Finanzierungskonzept für die UMIT geben soll, eine Enquete als Startschuss zu einem Tiroler Hochschul-Leitbild 2030, einen eigenen, angemessen dotierten Tiroler Wissenschafts- und Forschungsfonds und ein strategisches Konzept, das die Zusammenarbeit und die Förderungen aller Wissenschafts- und Forschungseinrichtungen koordiniert.
 „Tilg hat als Rektor und als Wissenschaftslandesrat völlig versagt. Die gesamte ÖVP-SPÖ Landesregierung hat sich um die UMIT, die 100% Tochter des Landes, nicht gesorgt und die bekannten Mängel nicht rechtzeitig behoben. Das ist bedauerlich, weil das den Ruf und die Reputation der UMIT wie des gesamten Wissenschaftsstandortes Tirol in Mitleidenschaft gezogen hat. Es braucht als Land Tirol ein volles Bekenntnis zum Wissenschaftsstandort, nicht ein halbes“, stellt LA Fritz Dinkhauser klar.