Susanne Wunderer, Andrea Haselwanter-Schneider und Andreas Brugger

Im Landtag beschlossen, nicht umgesetzt

„Der Bezirk Kitzbühel ist ein Parade-Tourismusbezirk. Viele Menschen, die im Tourismus arbeiten, sind auf eine gut ausgebaute Kinderbetreuung angewiesen und trotzdem hat keine einzige Kinderbetreuungseinrichtung am Wochenende offen. Die ganztägige und ganzjährige Kinderbetreuung hat die ÖVP-SPÖ Landesregierung nicht umgesetzt, obwohl sie der Landtag einstimmig damit beauftragt hat”, kritisiert Susanne Wunderer, Bezirksspitzenkandidatin der Liste Fritz – Bürgerforum Tirol in Kitzbühel.

Kinderbetreuung nicht ausreichend

Die Kinderbetreuungseinrichtungen sind im Land bis zu 12 Wochen im Jahr geschlossen, obwohl die Arbeitnehmer gerade mal 5 Wochen Jahresurlaub haben! Die wiederholten Jubelmeldungen der ÖVP-Landesrätinnen Palfrader und Zoller-Frischauf halten eine Überprüfung nicht stand. Die Betreuung in Kitzbühel und St. Johann ist akzeptabel, aber im Brixental sehr dünn. Im gesamten Bezirk gibt es laut Statistik von 2011/2012 nur 13 Kinderkrippen“, zeigt Susanne Wunderer auf.

Vorzeigeeinrichtung in St. Johann

Für die Liste Fritz – Bürgerforum Tirol ist die ganztägige und ganzjährige Kinderbetreuung, wie vom Landtag beschlossen, umzusetzen. Das heißt, täglich mindestens von 7.00 bis 17.00 Uhr geöffnet, und nur zwei Wochen pro Jahr geschlossen. Dazu genug Geld für die Gemeinden, um das zu verwirklichen.

„Mit der privaten Kinderbetreuungseinrichtung KAPA in St. Johann gibt es eine Vorzeige-Einrichtungen, die sich voll an den Bedürfnissen der Kinder und Eltern orientiert. Dort bemühen und strapazieren sich die Verantwortlichen über die Maßen, sammeln sogar Spenden, um mit den Kindern eine Woche im Jahr Urlaub fahren zu können. Aber solche private Kinderbetreuungseinrichtungen sind gegenüber den öffentlichen schlechter gestellt, sie werden für ihr Engagement bestraft statt belohnt. Gerade in ihrem Heimatbezirk wäre ÖVP-Landesrätin Palfrader besonders gefragt. Auch dieses Beispiel zeigt, wie wichtig eine Wende und ein Wechsel in der heimischen Politik sind, für die wir uns einsetzen. 70 Jahre ÖVP sind genug, es braucht ein buntes Tirol statt eines schwarzen Tirol, ein Aus für diese arrogante und abgehobene ÖVP-Politik“, stellt Landesspitzenkandidatin Andrea Haselwanter-Schneider klar.

685 Initiativen für ein besseres Tirol

„Wir haben uns für jene Tiroler eingesetzt, für die sich sonst keiner einsetzt, Missstände mit aufgezeigt, qualifizierte Arbeit geleistet und 685 Initiativen im Landtag eingebracht. Dadurch sind wir überprüfbar, bei uns wählt keiner die Katze im Sack, dadurch unterscheiden wir uns massiv von anderen Gruppen. Mit unserer Lösungskompetenz unterscheiden wir uns von der ÖVP, die geistige Inzucht betreibt und bei der Meinungsbildung weite Teile der Bevölkerung nicht miteinbindet. Wir haben die Finger in die offenen Wunden der ÖVP gelegt“, erklärt Andreas Brugger.