Hubschrauber Rettung

Herr Biasi ist den Patienten eine Entschuldigung schuldig!

Nach dem Auffliegen der Sicherheitslücke in der ILL (anklicken & lesen!) sind die Verantwortlichen nicht im Stande eine öffentliche Entschuldigung gegenüber den Betroffenen auszusprechen und notwendige sofortige Konsequenzen zu ziehen.

Im Gegenteil: Der zuständige Landesbaudirektor Biasi meint lapidar: „Ich frage mich, welchen Nutzen Hacker haben, wenn sie diese Daten entwenden und veröffentlichen. Hier geht es ausschließlich um Transportfragen.“

Wenn Patientendaten öffentlich werden, bleibt das beim Land Tirol ohne Konsequenzen!

„Es ist ungeheuerlich, dass sich Herr Biasi um den Nutzen der Daten für irgendwelche Hacker sorgt, anstatt sich um die Tiroler Patienten zu sorgen und sich bei ihnen zu entschuldigen! Es geht hier darum, dass Namen, Adressen, Transportwege, Transportziele, Zeiten etc. an die Öffentlichkeit gelangen, also höchst sensible, persönliche Daten. Ein Beispiel: Ein Patient wird von seiner Wohnadresse (jetzt öffentlich) zu einer Behandlung in der Dialyse (Adresse öffentlich) gebracht. Diese Behandlung erfolgt natürlich regelmäßig. Es ist untragbar, wenn jeder über den Krankheitsverlauf und die Krankengeschichte des Betroffenen Bescheid wissen kann. Außerdem ist es ein Leichtes herauszufinden, ob das Haus oder die Wohnung in dieser Zeit leersteht und damit ein Paradies für Einbrecher“, meint LA Gottfried Kapferer.

ILL- Sicherheitspanne: Land verharmlost statt sich zu entschuldigen!

Die ILL hat persönliche Patientendaten nicht geschützt und ist völlig sorglos mit den sensiblen Daten umgegangen.

„Anstatt schonungslos Konsequenzen zu ziehen und die Zuständigen bei ihrer Verantwortung zu nehmen, versucht jetzt der für das System zuständige Beamte, Landesbaudirektor Biasi, das Ganze auch noch zu verharmlosen. Er erklärt allen Ernstes, eine Verschlüsselung wäre zu teuer. Erstens müsste bei den enormen Kosten für die ILL ausreichend Geld vorhanden sein. Zweitens heißt das, dass das Bekanntwerden persönlicher, sensibler Daten jederzeit wieder vorkommen kann. Das sind unzumutbare und untragbare Aussichten!“, so LA Kapferer.