Was muss an der Klinik noch alles passieren?

Ein der Liste Fritz – Bürgerforum Tirol vorliegendes Schreiben, das vier der fünf leitenden Professoren der Kinderklinik unterschrieben haben, deckt den akuten Versorgungsengpass an der Kinderklinik auf und warnt vor einem Patienten-Aufnahmestopp – wegen Personalmangels.

„Dieser Hilferuf und Warnruf der Professoren an der Kinderklinik zeigt die Dramatik an der Klinik. Es geht hier nicht um ein Politikum, es geht um Leib und Leben! Es geht um schwerkranke Kinder, ihre Eltern, um Vertrauen und um die Reputation zu und in eine Einrichtung wie die Innsbrucker Klinik. Die Zuständigen schaffen es offenbar nicht für genügend Pflegepersonal zu sorgen, wie sie es auch seit Jahren nicht schaffen, den Chefposten an der Kinderklinik langfristig zu besetzen. Es bleibt die Frage: Was muss an der Kinderklinik und an der Klinik insgesamt noch alles passieren, bevor Platter und Tilg endlich handeln?“, stellt sich LA Fritz Dinkhauser vehement hinter die Patienten und Mitarbeiter an der Klinik.

Platter, Tilg & die Manager von Meduni und TILAK stehen in der Pflicht!

Die Liste Fritz – Bürgerforum Tirol verlangt von allen Verantwortlichen, dem Management an der Medizinuni, im Landesunternehmen TILAK und in der ÖVP-SPÖ Landesregierung ihre Verantwortung ernst zu nehmen.

„Der Verzweiflungsschrei der Klinikärzte spiegelt das absolute Versagen von Landeshauptmann Platter und vom zuständigen ÖVP Gesundheitslandesrat Tilg wider. Obwohl die TILAK ein 100% Landesunternehmen ist, agieren Platter und Tilg hilflos. Das ist nicht mehr hinzunehmen. Die Bürger und Familien sind auf die Kinderklinik angewiesen, sie müssen aber das totale Vertrauen in die Klinik haben können. Viele öffentliche Mittel fließen in die Einrichtung Klinik, aber die Landes- und Bundespolitik müssen auch entsprechende Rahmenbedingungen schaffen. Braucht es wirklich Anzeigen gegen das Management der Medizinuni und der TILAK sowie gegen die politischen Zuständigen Tilg und Platter wegen Nicht-Erfüllung ihrer Aufgaben?“, so LA Fritz Dinkhauser.

Nicht-Handeln der Politik ist Affront gegenüber Mitarbeitern und Patienten!

„Es reicht, dass alle Zuständigen permanent nur Ausreden suchen und sich gegenseitig die Zuständigkeit zuschieben. Das ist gegenüber den Mitarbeitern an der Kinderklinik und an der Klinik ein Affront. Die Mitarbeiter verlieren wegen politisch motivierter miserabler Rahmenbedingungen zusehends ihre Reputation und zu irgendwann wohl auch ihre Motivation. Der Landesregierung fehlt die Verantwortlichkeit und Menschlichkeit endlich zu handeln. Letztverantwortlich für diese Zustände ist Landeshauptmann Platter. Statt für das Brennertunneloch soll er sich für die Beseitigung der Missstände an der Klinik einsetzen, davon hätten die Tiroler wirklich etwas“, erklärt LA Fritz Dinkhauser.