Ein hochalpiner Wanderweg in Tirol

Alpine Vereine: Bund zahlt, Land Tirol nicht!

Der Bund erhöht die Förderung für die alpinen Vereine, die Tiroler Regierungsparteien ÖVP und Grüne verweigern die Unterstützung. Den FRITZ-Landtagsantrag für eine Erhöhung der Landesförderung von 100.000 auf 300.000 Euro sowie eine gesetzliche Absicherung der Arbeit der alpinen Vereine haben ÖVP und Grüne im Landtagsausschuss weggewischt.

“Es ist gut, dass die Bundesregierung jetzt die Förderung für die zu großen Teilen ehrenamtliche Arbeit der alpinen Vereine erhöht. Es stimmt gleichzeitig nachdenklich, dass es dafür 125.000 Unterschriften und einen Wahlkampf gebraucht hat. Bezeichnend ist aber die gleichzeitige Totalverweigerung der Tiroler Regierungsparteien”, erklärt Klubobfrau LA Andrea Haselwanter-Schneider.

Liste Fritz Klubobfrau Andrea Haselwanter-SchneiderÖVP und Grüne stehlen sich aus der Verantwortung!

“ÖVP und Grüne haben unseren Antrag für mehr Fördergeld und eine gesetzliche Absicherung der alpinen Vereine im Herbst 2013 im Landtagsausschuss neuerlich ausgesetzt, also auf den St. Nimmerleinstag verschoben. Das Berg-, Wander- und Tourismusland Tirol mit mehr als 18 Millionen Sommernächtigungen im vergangenen Jahr, stiehlt sich mit seiner kümmerlichen 100.000-Euro-Landesförderung für die drei alpinen Vereine nach wie vor aus der Verantwortung. Gemessen daran, wofür die Landesregierung sonst Fördergeld locker macht, ist das ein politisches Armutszeugnis”, betont Andrea Haselwanter-Schneider.

Zum Nachlesen:

Beim Zahlen läßt sich Platter gern dreingschafteln!

Sager von Landeshauptmann Platter in Richtung Wien“Einmal mehr politisch besonders unglaubwürdig macht sich Landeshauptmann Platter, der noch vorgestern via Medien verlautbaren ließ ´Je weniger Wien uns in Tirol dreingschaftelt, desto besser geht es uns`. Wien darf aber gerne zahlen, wenn Tirol selber sich drücken will!”, stellt Klubobfrau LA Andrea Haselwanter-Schneider klar.

Die Landtagsinitiativen der Liste Fritz – Bürgerforum Tirol für die Arbeit der alpinen Vereine:

> Dringlichkeitsantrag “Hilfe für Tirols Wanderwege & Schutzhütten: Gesetzliche und finanzielle Absicherung der Alpinen Vereine”, 20. Juni 2013

  • Dringlichkeit von ÖVP und Grünen im Juni-Landtag 2013 nicht zuerkannt
  • am 18. September von ÖVP und Grünen im Landtagsausschuss ausgesetzt

> Dringlichkeitsantrag “JA zu Wanderwegen und Schutzhütten: Mehr Geld für die Arbeit der alpinen Vereine”, 27. September 2012

  • Antrag bis zum Ende der vergangenen Legislaturperiode nicht behandelt
  • Fristsetzungsantrag im März 2013 abgelehnt

Andrea Haselwanter-SchneiderRegierungsparteien: Aufschieben, aussitzen!

Unseren Landtagsantrag vom September 2012 haben noch ÖVP und SPÖ auf die lange Bank geschoben und bis zur Landtagswahl im April nicht mehr behandelt. Jetzt sind es ÖVP und Grüne, die diese Politik des Nicht-Behandelns und Aussitzens nahtlos fortsetzen. Kaum in der Landesregierung eignen sich auch die Grünen die alten Instrumente der Machtpolitik an”, bedauert Klubobfrau LA Andrea Haselwanter-Schneider.

Liste FRITZ: Arbeit der alpinen Vereine per Gesetz absichern!

“Kärnten zahlt den alpinen Vereinen 400.000 Euro jährlich, Tirol 100.000. Mehr Geld ist das eine, eine gesetzliche Absicherung für die Arbeit der alpinen Vereine das andere. Erst ein Gesetz bringt den alpinen Vereinen Planungssicherheit über Jahre und macht sie unabhängig von eventuell mittels Unterschriftenaktionen in Wahlkampfzeiten gewährten Förderungen. Unsere Nachbarländer Schweiz, Italien und Slowenien haben eine solche gesetzliche Regelung seit Jahren, an der soll sich das Bergland Tirol orientieren”, verlangt Andrea Haselwanter-Schneider.

Zum Nachlesen:

Foto: VAVÖ/Petition “Pro Hütten und Wege”