Goetheweg

Die drei alpinen Vereine in Tirol, der Alpenverein, die Naturfreunde und der Österreichische Touristenklub, sorgen – zum Großteil ehrenamtlich – für die Erhaltung der Schutzhütten und Wanderwege.

Tourismus und Einheimische profitieren von Arbeit der alpinen Vereine…

“Tirol ist ein Bergland, Tirol ist ein Wanderland und Tirol ist ein Tourismusland. Mehr als 18 Millionen Sommernächtigungen im vergangenen Jahr belegen das eindrucksvoll. Ein Teil des Sommer- und Wandertourismus leben von gut ausgebauten Schutzhütten sowie von ordentlich in Stand gehaltenen und ausgeschilderten Bergwegen. Auch viele Einheimische Bergfreunde profitieren davon”, führt Klubobfrau LA Andrea Haselwanter-Schneider aus.

…aber Landesförderung fällt bescheiden aus!

Sujet von Pro Hütten und Wege“Obwohl diese zum Großteil ehrenamtlich erbrachten Arbeiten viel Geld kosten, ist der Förderbeitrag des Landes zwischen 2001 und 2011 stetig gesunken und erst 2012 leicht angehoben worden. Die drei alpinen Vereine bekommen heute zusammen 100.000 Euro vom Land Tirol, wir wollen diesen Beitrag auf 300.000 Euro erhöhen. Das ist machbar, Kärnten stellt beispielsweise 400.000 Euro jährlich für die alpinen Vereine zur Verfügung. Mit dem Tourismus hat die Landesregierung eine fixe Kostenbeteiligung zu verhandeln. Es ist ein Armutszeugnis, dass ehrenamtlich Tätige um einen solchen Förderbeitrag raufen müssen!”, erklärt Andrea Haselwanter-Schneider.

Landesförderungen 2013: 100.000 € für drei alpine Vereine & was davon für den Tiroler Alpenverein übrig bleibt:

Jahr                             Betrag   
2001                            74.734,00 €
2002                            76.785,00 €
2003                            72.885,00 €
2004                            67.486,00 €
2009                            58.500,00 €
2010                            58.776,00 €
2011                            58.776,00 €
2012                            65.307,00 €
2013                            65.307,00 €

Liste FRITZ: Es braucht gesetzliche Basis für Arbeit der alpinen Vereine

Liste Fritz Klubobfrau Andrea Haselwanter-SchneiderDie Liste Fritz – Bürgerforum Tirol verlangt eine gesetzliche Absicherung für die Arbeit der alpinen Vereine. Allein der Tiroler Alpenverein mit seinen knapp 91.000 Mitgliedern betreut rund 7.400 km Bergwege und hält 41 Schutzhütten und Biwaks mit mehr als 2.200 Betten in Schuss.

“Neben einer ordentlichen finanziellen Ausstattung mit 300.000 Euro pro Jahr brauchen die alpinen Vereine für ihre Arbeit eine gesetzliche Basis. Erst ein Gesetz bringt den alpinen Vereinen Planungssicherheit über Jahre und macht sie unabhängige von eventuell gewährten Förderungen. Unsere Nachbarländer Schweiz, Italien und Slowenien haben eine solche gesetzliche Regelung seit Jahren, an die kann sich Tirol anlehnen”, fasst Klubobfrau Andrea Haselwanter-Schneider die zwei zentralen Forderungen der aktuellen FRITZ-Landtags-Initiative zusammen.

Zum Nachlesen – die Landtagsarbeit der Liste Fritz – Bürgerforum Tirol:

ÖVP & Co verweigern bisher Hilfe!

Den ersten Antrag vom September 2012 haben ÖVP und SPÖ monatelang schubladisiert, im Juni-Landtag 2013 haben ÖVP und Grüne die dringliche Behandlung verweigert. Seit einem Jahr hören wir, es werde mit den alpinen Vereinen intensiv verhandelt, aber die alpinen Vereine sowie die Berg- und Wanderbegeisterten in Tirol wollen endlich TAten statt Versprechen sehen”, stellt Andrea Haselwanter-Schneider klar.

Zum Nachlesen & Mitunterstützen:

So berichten die Medien über die FRITZ-Initiativen zugunsten der alpinen Vereine (alle Artikel):

2 Fotos: VAVÖ/Petition “Pro Hütten und Wege”