Geldhaus

Status quo: Wohnkosten hoch, Einkommen gering

„Das zentralste und wichtigste Problem der Tiroler Bevölkerung ist das leistbare Wohnen. In Tirol wohnt es sich so teuer wie nirgends sonst in Österreich. Diese Aussage gilt nicht nur für den Zentralraum Innsbruck, sondern für ganz Tirol, für Miete wie für Eigentum. Verschärft wird die Dramatik beim Wohnen zusätzlich durch die höchsten Lebenserhaltungskosten und den geringsten Einkommen in Österreich. Wir reden in Tirol von einem Jahres-Nettoeinkommen von 14.049 € pro Kopf. Das sind 1.171 € netto pro Monat! Etwa 30% und mehr geben die Tiroler bei fürs Wohnen aus. Dazu kommen noch laufend steigende Betriebskosten.”

Mutige und radikale Regelungen für leistbares Wohnen

Um diese Situation zu ändern braucht es mutige und radikale Regelungen. Will der Chef des AAB Tirol LA Dr. Andreas Köll eine Strategie für leistbares Wohnen ausarbeiten, darf er sich davor nicht fürchten auch ÖVP Dogmen anzugreifen“, sagt LA Fritz Dinkhauser.

Wie ÖVP und SPÖ leistbares Wohnen verhindern…

Wiederholt fordert die Liste Fritz – Bürgerforum Tirol im Landtag konkrete Maßnahmen zum leistbaren Wohnen ein. Alle Ideen und Initiativen wurden bisher von den ÖVP-SPÖ-Regierungsparteien niedergestimmt und zum Teil lächerlich gemacht. So wurden sowohl die Idee einer Tiroler Wohnlandkarte Tirol, wie die generelle Freigabe für den Kauf von Grundstücken und ein umfassendes Ideenpapier zur Baulandmobilisierung anlässlich der Novelle des Tiroler Raumordnungsgesetzes mit zahlreichen konkreten Vorschlägen von der ÖVP entweder niedergestimmt oder vom zuständigen Landesrat Christian Switak einfach negiert. Ebenso von der ÖVP und SPÖ belächelt werden die 90 Wohnideen von Tiroler Bürgern, welche das Bürgerforum Tirol – Liste Fritz im Rahmen des Bürgerprojektes 365 Ideen für Tirol erhoben hat.

… und was die Liste Fritz über eine x-te Arbeitsgruppe denkt

„Es freut mich, dass nun auch ein LA Köll das Problem des leistbaren Wohnens in Tirol endlich erkannt hat. Bisher hat er im Landtag alle unsere Initiativen abgelehnt. Auch der Landesregierung haben wir eine Fülle an Ideen zukommen lassen: Die strategische Erhebung von Angebot und Nachfrage über eine Wohnlandkarte, die jeder im Internet einsehen kann, Gemeinden sollen Freiland kaufen können, um für den sozialen Wohnbau Flächen zu haben, schließlich mehr Tempo bei der Übertragung der Grundstücke der Gemeindeguts-Agrargemeinschaften an die Gemeinden und die Einhebung der Grundsteuer B auf gewidmetes Bauland für alle. Wie man sieht liegen unsere Ideen auf dem Tisch und werden von uns weiter in den Landtag eingebracht werden. Neue Arbeitsgruppen halten wir für überflüssig“, sagt LA Fritz Dinkhauser.

Andere Bundesländer als Vorbild

Dass leistbares Wohnen tatsächlich gelöst werden kann zeigt sich in anderen Bundesländern. Die Liste Fritz – Bürgerforum Tirol wird in Kürze ein neues Modell präsentieren.