Zwei Kinder mit einem Therapiehelm

Kostenübernahme bei Helmtherapie: Gemeinsam lösen statt Polit-Hick-Hack!

“Es ist für die betroffenen Kinder und ihre Eltern enttäuschend, verwirrend und wird ihr Vertrauen in die Politik weiter verringern, dass aus einer vor zwei Jahren im Tiroler Landtag einstimmig (!) angenommenen, weil von allen Abgeordneten als notwendig erachteten Landtags-Initiative zur kompletten Kostenübernahme bei der Helmtherapie, jetzt seitens des ÖVP-Klubobmannes Jakob Wolf ein Polit-Hick-Hack inszeniert wird. Das bringt den betroffenen Kindern, ihren Eltern und uns allen, die wir politische Initiativen für die Tiroler setzen, überhaupt nichts!”, erklärt Klubobfrau LA Andrea Haselwanter-Schneider.

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Zuständiger ÖVP-Landesrat Tilg stiehlt sich aus Verantwortung

Liste Fritz Klubobfrau Andrea Haselwanter-SchneiderDie Liste Fritz – Bürgerforum Tirol stellt noch einmal die Fakten zur Helmtherapie klar: Laut ihrer Satzung übernimmt die Tiroler Gebietskrankenkasse (TGKK) bei der Helmtherapie aktuell 453 Euro von den anfallenden 1.620 Euro, die die Helmtherapie an der Uni-Klinik kostet. Aus dem Unterstützungsfonds zahlt die TGKK noch einmal rund 450 Euro dazu. Bleiben für die Eltern rund 700 Euro pro Helm selbst zu bezahlen.

“Zwar haben die Eltern in Tirol auf die Zuzahlung aus dem Unterstützungsfonds der TGKK keinen Rechtsanspruch, aber die Kasse versichert heute, dass die Zuzahlung allen Eltern gewährt würde. Wer sich bei der Helmtherapie aber völlig aus der Verantwortung stiehlt ist die Landesregierung, allen voran der zuständige ÖVP-Landesrat. Der Landtag hat auf Initiative der Liste Fritz vor zwei Jahren einstimmig beschlossen, dass der zuständige ÖVP-Landesrat Tilg eine komplette Kostenübernahme bei der Helmtherapie verhandeln soll”, erinnert Andreas Haselwanter-Schneider an den Landtagsbeschluss vom März 2012.

Im Wortlaut:

Landesregierung muss Tiroler Eltern Kosten ersetzen!

“Es ist nie um die Abgeltung eines Bruchteiles der Helmtherapie-Kosten gegangen, es ist nie um die Abfederung von einigen sozialen Härtefällen gegangen, sondern es ist immer darum gegangen, allen betroffenen Tiroler Kindern und ihren Eltern die Kosten der Helmtherapie in vollem Umfang abzugelten. Schließlich bekommen jene Eltern, die sich zu einer später notwendigen Operation an der Uni-Klinik entschließen, auch die kompletten Kosten übernommen. Die Landesregierung und Landesrat Tilg stehen in der Pflicht, die fehlenden rund 700 Euro pro Helmtherapie-Patient zu übernehmen. Bei rund 100 Fällen im Jahr sind das dann 70.000 Euro, am Geld kann und darf es nicht scheitern, dass die Tiroler Eltern künftig keine Kosten bei der Helmtherapie mehr selbst tragen müssen!“, stellt LA Andrea Haselwanter-Schneider klar.

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