Gemüse
Liste Fritz setzt sich für Regionalität ein!

„Wir sagen, Stopp dem Schummelschinken und Analogkäse! Heimisch einkaufen, heimisch essen, heimisch fühlen lautet unser Motto! Heimische Lebensmittel aus regionaler Produktion stehen für qualitativ hochwertige, frische und gesunde Ernährung. Heimische Lebensmittel kommen aus der Region und haben kurze Transportwege. Daher haben wir im Landtag eine Initiative für mehr heimische Lebensmittel in landeseigenen bzw. landesnahen Unternehmen eingebracht!“, sagt LA Fritz Dinkhauser. Er ist erfreut, dass alle Parteien seinen Antrag unterstützt haben.

Wem nützt die Initiative der Liste FRITZ für mehr heimische Lebensmittel?

  • den Mitarbeitern der landeseigenen bzw. landesnahen Betriebe
  • den Patienten, Heimbewohnern, Schülern etc.
  • der heimischen Landwirtschaft. Die Tiroler Bauern bekommen bessere Vermarktungs- und mehr Absatzchancen

Was will die Initiative der Liste FRITZ für mehr heimische Lebensmittel?

  • Mehr regionale Produkte der heimischen Landwirtschaft für landeseigenen bzw. landesnahe Unternehmungen
  • Erhebung welche Lebensmittel werden im landeseigenen bzw. landesnahen Bereich verwendet und in welchem Umfang
  • Als Folge der Erhebung ist der Einkauf so zu verändern, dass mindestens 33% der Lebensmittel aus heimischer (wenn möglich biologischer) Landwirtschaft verwendet werden

Was bringt die Initiative der Liste FRITZ für mehr heimische Lebensmittel?

  • Werden 10% mehr regionale Lebensmittel gekauft und 5% mehr erneuerbare Energien eingesetzt, schafft das in Tirol bis zu 1.500 neue Arbeitsplätze und bringt jährlich 180 Millionen Euro an Wertschöpfung. (Quelle: Studie der Universität Linz)
  • Förderung der Gesundheit bei Mitarbeitern und Patienten, Heimbewohnern, Schülern etc.
  • Bessere Vermarktungs- und Absatzchancen für die heimischen Bauern

Initiative für heimische Lebensmittel fördert die Gesundheit und stärkt unsere Bauern!

„Unsere Initiative für mehr heimische Lebensmittel haben alle Parteien im Landtag unterstützt. Wir werden jetzt genau darauf schauen, dass sie das Papier auf dem sie steht auch wert ist und wirklich umgesetzt wird. Wir wissen aus Oberösterreich, dass solche Projekte langfristig gelingen, den Bauern helfen und für die landeseigenen bzw. landesnahen Unternehmen nicht viel teurer sind. Der Mehrwert durch heimisches und gesundes Essen für Mitarbeiter, Heimbewohner oder Schüler aber riesig ist!“, sagt LA Fritz Dinkhauser.

Beispiel Oberösterreich: Einsatz von Biolebensmittel in Großküchen

Beim Projekt des Landes Oberösterreich in Zusammenarbeit mit BIO Austria sind 34 landeseigene Küchen mit dabei. Das Projekt läuft seit dem Jahr 2002. Das Land Oberösterreich hat gesetzlich verankert, dass in landeseigenen Großküchen 30% Bio-Lebensmittel einzusetzen sind.

Erfreuliche Bilanz in Oberösterreich:

  • Bio-Lebensmittel-Anteil liegt im Jahr 2008 bei 27,99%
  • Preissteigerungen sind abhängig vom Einsatz der Küchen-Verantwortlichen und fallen insgesamt – mit durchschnittliche 4-7% – gering aus
  • Ein Bio-Anteil bis 25% verursacht Mehrkosten von 6%, ein Bio-Anteil ab 50% Bio verursacht Mehrkosten von 23%
  • Der geschätzter Anteil an regionalen Lebensmitteln (Bio + konventionell) liegt in Oberösterreichs Großküchen bei 54%