Traktor mit Heuballen

„Was Hechenberger, Steixner und Co. wieder einmal bejammern, könnten sie schon lange selbst ändern. Sie müssten nur endlich ihre Hausaufgaben machen. Natürlich gehören die Leistungen der heimischen Bauern ordentlich abgegolten und natürlich braucht es einen fairen Ertrag für die Bauern-Produkte. Das funktioniert aber nicht durch Jammern, sondern am besten, indem man sich spezialisiert und eigene Marken schafft. Hechenberger, Steixner und Co. fehlt aber die Kreativität, es fehlt ihnen das Schaffen und Nutzen der Marke, es fehlt ihnen vor allem der Blick über den Brenner. Dort könnten sie sich etwa bei der Genossenschaft Milchhof Sterzing den Rahm abschöpfen“, erklärt LA Fritz Dinkhauser.

50 Cent pro Liter Milch – Milchhof Sterzing zeigt wie es geht!

Die Genossenschaft Milchhof Sterzing zahlt ihren Bauern 50 Cent für die konventionelle und 60 Cent für die Biomilch, die Tirol Milch aktuell 35 Cent. Mit dem halben Umsatz der Tirol Milch ist die Genossenschaft Milchhof Sterzing die Nummer zwei beim Joghurt in Italien. Sie hat sich spezialisiert und ist die Nummer drei am italienischen Milchmarkt. Die Steuerzahler in Tirol haben ihre Schuldigkeit großzügig getan und in den letzten 10 Jahren mehr als 22,7 Millionen € Steuergelder in die Genossenschaft Tirol Milch fließen lassen.

Es fehlt nicht bei den Bauern, es fehlt bei den Bauernfunktionären!

„Hechenberger, Steixner und Co. sollen endlich vor der eigenen Tür kehren und selber Verantwortung übernehmen. Nicht jedes Minus kann durch noch mehr Förderungen und ständiges Hand aufhalten ausgeglichen werden. Ein Jahr lang hat es etwa gebraucht, um den Vorschlag der Liste Fritz – Bürgerforum Tirol für verstärkten Einsatz heimischer Lebensmittel in den landesnahen und landeseigenen Betrieben anzugehen. Da fehlt es nicht bei den Bauern, sondern bei den Bauernfunktionären. Das sind hausgemachte Probleme. Die anderen legen Hand an, Hechenberger, Steixner und Co. heben permanent nur die Hand auf! Im Landtag hat die ÖVP sogar einen Antrag gestellt, das Minus bei künftigen Förderungen sollen die Tiroler Steuerzahler ersetzen“, kann LA Dinkhauser nur den Kopf schütteln.

Hechenbergers Jammerei ist billiger Polittrick!

„Erst gestern hat der Tiroler Georg Häusler als Kabinettschef des zuständigen EU-Agrarkommissars Dacian Ciolos mitgeteilt, dass es bei den Bergbauernförderungen zu keinen Kürzungen kommen wird. Trotzdem stellt sich Hechenberger heute hin und malt den Förderungs-Kürzungs-Teufel an die Wand. Seine Taktik ist altbekannt und sehr billig. Er weiß, dass die Gefahr vor Förderungs-Kürzungen für die Berggebiete gar nicht besteht, malt jetzt trotzdem schwarz und lässt sich dann, wenn die EU nicht kürzt, als den Helden feiern, der das Geld für die Bergbauern geholt hat. Herr Hechenberger, solche billigen Polittricks haben sich die Tiroler Bäuerinnen und Bauern nicht verdient“, stellt LA Dinkhauser klar.