Grund und Boden

„Jeder Tiroler muss das Anrecht haben Grund und Boden zu kaufen. Es kann nicht sein, dass weiterhin 98% der Landesfläche für 1,6% der Bevölkerung vorbehalten werden. Mit Steixners Interessentenmodell sollen weiterhin nur Bauern Freiland kaufen dürfen. Wir lehnen das ab! Mit dem Grundverkehrsgesetz gibt es keine Gleichheit, sondern es schafft Bürger zweiter Klasse. Arbeiter und Angestellte sind unterprivilegiert. Der Preis für Grund und Boden bleibt weiterhin künstlich hoch, leistbares Wohnen für alle Tiroler bleibt ein Traum! Mich bedrücken die Schleppenträgerdienste, vom Arbeiter- und Angestellten Vertreter Platter genauso wie von der SPÖ, die diesem Grundverkehrsgesetz zustimmen, das sich gegen die Mehrheit der Tiroler Bürger richtet!“, sagt LA Fritz Dinkhauser.

“Wir werden dieses Gesetz im Sinne aller Tiroler anfechten!”

Für die Liste Fritz ist klar, dass dieses Gesetz wieder verfassungswidrig ist. Daher wird das Gesetz im Sinne der Bürger, sobald es beschlossen ist mit einer Verfassungsgerichtshofbeschwerde angefochten. Alle Argumente der Liste FRITZ lesen sie in der Stellungnahme zum Grundverkehrsgesetz neu. Anklicken & lesen!

„Weder in Südtirol noch in einem anderen Bundesland gibt es ein solches Gesetz. Es braucht dieses Gesetz nicht, weder für den Schutz der Landwirtschaft noch gegen den viel strapazierten angeblichen Ausverkauf der Heimat. Ausländer, die nach Tirol kommen wollen, können das jetzt auch schon. Und der kleine Bauer wird von Steixner zwar immer vorgeschoben. In Wahrheit muss der kleine Bauer aber schauen, dass er über die Runden kommt. Grund und Boden kann er sich gar nicht leisten. Es ist ein Gesetz für ganz wenige Reiche! Das Gesetz wird auch nicht halten und das wissen ÖVP und SPÖ. Wir brauchen gleiches Recht für alle!“, sagt Abgeordneter und Rechtsexperte Andreas Brugger.

Gemeinden sollen Freiland ohne wenn und aber kaufen dürfen

Brugger tritt dafür ein, dass die Gemeinden künftig Freiland kaufen dürfen, ohne bei der Grundverkehrskommission schön “Bitte” sagen zu müssen. Damit würde Bauland für die Bürger billiger und Wohnen leistbarer. Den Widmungsgewinn von Freiland in Bauland könnten die Gemeinden bekommen. Schließlich, so Brugger, hätten die Gemeinden auch den Aufwand für Erschließungen zu tragen.