Die Landtagsabgeordneten der Liste Fritz fordern eine Garantier für die Gratis-Zahnspange

Bekommen Tiroler Gratis-Zahnspange?

“Die schwammige Bundesregelung zu den Zahnspangen lässt befürchten, dass die Tiroler Kinder und Eltern künftig die Draufzahler sind und schlechter gestellt werden. Zahnspangen kosten in Ostösterreich rund 3.600 Euro, bei uns dagegen zwischen 5.000 und 7.000 Euro. Welchen Kostenersatz werden die Tiroler Eltern also bekommen?”, will Klubobfrau LA Andrea Haselwanter-Schneider vom zuständigen ÖVP-Gesundheitslandesrat Bernhard Tilg wissen.

ÖVP-Grüne Landesregierung soll Garantie für Gratis-Zahnspange abgeben!

“In Tirol gibt es außerdem nur zwei niedergelassene Kieferorthopäden mit Kassenvertrag in Innsbruck und Kufstein. Hat der zuständige Gesundheitslandesrat Tilg mit der Zahnärztekasse verhandelt, werden die gesamten in Tirol anfallenden Kosten für eine Zahnspange übernommen und wenn ja, von wem? Die Tiroler bekommen österreichweit die niedrigsten Einkommen, daher verlangen wir von der schwarz-grünen Landesregierung eine Garantieerklärung, dass alle Tiroler Kinder, die eine Zahnspange medizinisch notwendig brauchen, diese auch kostenlos bekommen. Falls der Bund den Tiroler Eltern nicht die vollen Kosten ersetzt, muss das Land einspringen. Es darf nicht so sein, dass man den Kindern am Gebiss ansieht, wie es in der Geldtasche der Eltern ausschaut!”, erklärt Andrea Haselwanter-Schneider.

Überschrift des Artikels in der Kronen Zeitung zum ThemaZum Nachlesen:

Tirol als Modellregion für Mundhygiene bei Kindern und Jugendlichen

“Rechtzeitige Mundhygiene verhindert teure Spätschäden bis hin zu Zahnspangen. Daher halten wir es für sinnvoll, Tirol zu einer Modellregion für die Mundhygiene bei Kindern und Jugendlichen zu machen. Die Kosten dafür sind überschaubar, das Geld in Tirol vorhanden. ÖVP-Landesrat Tilg hat ein Präventions-Budget, er soll die Verantwortung für die Gesundheit der Tiroler nicht immer nur auf den Bund und die Kassen schieben, sondern selbst vorbeugend aktiv werden!”, schlägt Andrea Haselwanter-Schneider vor.

Andrea Haselwanter-Schneider und Andreas Brugger im LandtagMärz-Landtag: 17 FRITZ-Initiativen

Die zwei Abgeordneten der Liste Fritz – Bürgerforum Tirol bringen im März-Landtag 17 Initiativen ein, davon fünf Dringlichkeitsanträge, einen Antrag, zehn schriftliche Anfragen und eine mündliche Anfrage zum Agrarunrecht.

Georg Willi (Die Grünen): “Agrarunrecht ist der größte Kriminalfall Tirols!” – und jetzt nicht mehr?

“Das Agrarunrecht hat Grün-Abgeordneter Georg Willi zu Recht als ´größten Kriminalfall Tirols` gegeißelt, jetzt brechen die Grünen aber ihr Wahlversprechen, indem sie die Rückübertragung aufgeben und mit der ÖVP gemeinsame Sache machen. Weil Beschlüsse der Landesregierung nur einstimmig gefasst werden, haben es die Regierungsmitglieder Baur und Felipe in der Hand, über Recht oder Unrecht zu entscheiden!”, bringt Landtagsabgeordneter Andreas Brugger die Verantwortung der Grünen auf den Punkt.

Rückübertragung sorgt für Recht, Agrarnovelle zementiert Unrecht!

“Die Rückübertragung gibt den Gemeinden dabei 100% von dem zurück, was man ihnen genommen hat. Die Agrarnovelle von ÖVP und Grünen behandelt dagegen nur ein Drittel des verschobenen Gemeindeeigentums, etwa 1,1 Milliarden Quadratmeter Grund, und stellt die Gemeinden dabei schlechter. Stimmen die Grünen dem zu, lassen sie zwei Drittel, etwa 2,4 Milliarden Quadratmeter Gemeindeeigentum, für immer in den falschen Händen der Agrarier. Beim Agrarunrecht geht es um die soziale Frage für Tirol, um ein Milliardenvermögen und um 3,5 Milliarden Quadratmeter Gemeindegrund, der den Gemeinden fürs leistbare Wohnen, für Spielplätze, Kindergärten, Seniorenheime, Wege etc. fehlt!”, zeigt Landtagsabgeordneter Andreas Brugger auf.