Kind rechnet an der Tafel

„Ich kann das ewige Wenn und Aber in der Bildungspolitik nicht mehr hören. Tirol muss alle Hauptschulen zur Neuen Mittelschule machen. Wenn von 107 Hauptschulen in Tirol erst 33 Neue Mittelschulen sind, dann droht Tirol zum Bildungsland zweiter Klasse zu werden. Mit den von Landeshauptmann Platter angekündigten 25 Hauptschulen darf es nicht abgetan sein. Das haben sich die Kinder und Eltern nicht verdient“, erklärt LA Fritz Dinkhauser.

Schluss mit Parteipolitik und fadenscheinigen Ausreden!

„Vorarlberg und das Burgenland haben die Neue Mittelschule fast flächendeckend. Sie haben im Unterschied zur Tiroler ÖVP den Sprung auf den neuen Bildungszug nicht verweigert und verschlafen. Der angebliche Lehrermangel ist ohnehin nur eine vorgeschobene Ausrede, um Parteipolitik machen zu können. Es gibt jede Menge Lehrer, die im Rahmen des regulären Dienstes Überstunden machen können und wollen. Zudem ist die Reaktivierung von ausgebildeten Lehrern zu bewerkstelligen. Im Übrigen sollte die Standesvertretung wissen, dass es in Europa Lehrverpflichtungen von 27 bis 30 Wochenstunden gibt, in Österreich dagegen nur 18 bis 22 Wochenstunden“, sagt LA Dinkhauser.

Initiative der Liste FRITZ im Landtag für Neue Mittelschule!

Die Liste Fritz – Bürgerforum Tirol wird im kommenden Landtag wieder mehrere Anträge für eine gerechte, moderne und zukunftsweisende Bildungspolitik einbringen. Dann sind die Abgeordneten der ÖVP, aber auch der SPÖ gefragt, Farbe zu bekennen.

„Die ÖVP gefällt sich als bildungspolitischer Geisterfahrer. Selbst ÖVP Bildungsexperten wie Bernd Schilcher oder Andreas Salcher bestätigen das und mahnen unermüdlich zur Umkehr. Es braucht eine solche auch dringend in Tirol. Wir haben den höchsten Aufholbedarf, wir sind schwach bei den Maturanten und haben eine beschämend schwache Akademikerqoute. Eltern, Wirtschaft und Industrie werden weiter Druck machen, wenn die Politik im Land nicht nur auf das Androsch-Volksbegehren warten will, muss sie das Heft selber in die Hand nehmen. Landesrätin Palfrader weiß, was es braucht, aber sie muss zeigen, dass sie sich in der Volkspartei durchsetzen kann“, fordert LA Dinkhauser.