Fritz StammtischSparen, sparen, sparen heißt derzeit die Vorgabe aus Wien. “Nicht bei uns”, verkündet gleichzeitig Landeshauptmann Platter. Wer es glaubt wird selig, meint dazu LA Andrea Haselwanter Schneider. Auch LA Fritz Dinkhauser und Klubobmann Bernhard Ernst bestätigen, die ÖVP-SPÖ-Landesregierung hat den höchsten Schuldenberg seit dem 2. Weltkrieg angehäuft. Während unter den vorhergehenden Landeshauptleuten die Schulden maximal auf 197 Mio. Euro angestiegen sind, sind sie seit der Ära Platter auf unglaubliche 388 Mio. Euro explodiert. Laut Budgetplan werden sie noch auf über 500 bis über 700 Mio. Euro steigen, bevor Landeshauptmann Platter und sein ÖVP-Landesrat Switak ab 2017 planen mit dem Zurückzahlen zu beginnen. Die Millionen für das Finanzdebakel der Landesbank Hypo Tirol noch nicht eingerechnet.

 

Für einen sozialen Schutzschirm für die Menschen in Tirol hat sich Fritz Dinkhauser im Februar Landtag eingesetzt: „Es darf und kann nicht sein, dass wieder die Kleinen Leute zur Kassa gebeteSchulden Land Tiroln werden, während Millionen in die Banken gepumpt werden.“  Dinkhauser garantiert, Wohnen in Tirol 30% billiger zu machen, um bis zu 30%! Außerdem darf kein Tiroler ohne Schul- und Berufsabschluss bleiben, denn die Bildungslosen von heute sind die Arbeitslosen von morgen. Auch bei Strom und Heizung muss die Politik die Bürger unterstützen. Alleinerziehende, kinderreiche Familien und Wenigverdiener sollen von den Landesunternehmen TIWAG und TIGAS dieselben günstigen Strom- und Gastarife bekommen wie Wirtschaft und Industrie, so Fritz Dinkhauser.

“Jede Gemeinde braucht ihren praktischen Arzt”, ist Andrea Haselwanter-Schneider überzeugt. Sie hat im Landtag die Teilung von Kassenverträge durchgesetzt. Konkret soll diese Maßnahme helfen, die leeren Arztpraxen in den Gemeinden wieder zu beleben. Auch die Prävention von Diabetes bei Kindern wird auf Initiative der Sozialsprecherin der Liste Fritz – Bürgerforum Tirol dieses Jahr noch Realität und in Zukunft wird es einen jährlichen Bericht zur Lage der Frauen in Tirol geben.

Fritz StammtischÜber seine Erfahrung mit den ersten Auswirkungen des neuen Rettungsgesetztes berichtet ein Stammtisch-Besucher. Beim Schemen –Lauf in Imst musste er nach seinem Notruf rund 30 Minuten auf die Rettung warten. Die hat die Leitstelle in Innsbruck aus dem entfernten Zams angefordert. Das obwohl zig Rettungsleute beim Schemen-Lauf vor Ort waren. Situationen wie diese kommen immer häufiger vor, bestätigt Bernhard Ernst. Wie befürchtet ist das Rettungswesen heute teurer und schlechter anstatt billiger und besser, wie von ÖVP-Landesrat Tilg angekündigt.

Ebenfalls Thema beim Fritz-Stammtisch in Innsbruck waren die Agrargemeinschaften und wie die ÖPV und SPÖ mit ihrer Politik die Umsetzung von Höchstgerichtsurteilen verhindert, die noch immer fehlende 2. Gasleitung für Tirol  und die Geschäfte der TIGAS in Norwegen sowie  die 7 Mio. Euro teure Viehhalle in Imst.