TIGAS

„Tirol ist das Hochpreisland Österreichs. Mit den höchsten Wohnkosten und den höchsten Lebenserhaltungskosten und mit hohen Gaskosten. Die Tiroler verdienen laut Bericht des Bundesrechnungshofes mit durchschnittlich 1.296 Euro, 14 Mal pro Jahr, am wenigsten in ganz Österreich. Umso mehr trifft es die heimischen Haushalte, dass sie den Großteil ihres ohnehin niedrigsten Einkommens fürs Wohnen und für die Energiekosten aufwenden müssen. Das TIGAS-Märchen vom billigsten Gaspreis erzählt sich schön, stimmt aber nicht“, erklärt LA Fritz Dinkhauser.

Teures Gas für 30.000 Tiroler TIGAS-Kunden!

Zur Bestätigung verweist die Liste Fritz – Bürgerforum Tirol auf den aktuellen Gaspreismonitor der E-Control vom April 2011:

  • Ein durchschnittlicher Vorarlberger Haushalt zahlt pro Jahr 883,96 € und damit um 90,54 € weniger fürs Gas als ein Tiroler Haushalt (974,50 €)
  • Auch wenn Vorarlberg am billigsten bleibt, für Tiroler Haushalte, die regelmäßig den Gasanbieter wechseln können, wird´s viel billiger als jetzt: Sie bezahlen dann nicht mehr 974,50 €, sondern etwa 936,49 € über die Kärntner Kelag.

Gasknechtschaft beenden – günstigere Angebote zulassen!

„Die Tiroler sind an die TIGAS gebunden, alternative Gasanbieter können den 30.000 Tiroler Gaskunden keine günstigeren Angebote machen. Grund ist die nach wie vor fehlende 2. Gasleitung und damit ein Anschluss an das Salzburger Gasnetz. Derzeit wird Tirol ausschließlich über Deutschland versorgt. Diese Gasknechtschaft in Tirol muss ein Ende finden!”, verlangt LA Fritz Dinkhauser.

Landesunternehmen TIGAS sichert sich Monopol!

“Die TIGAS als Landesunternehmen betreibt eine bewusste Verhinderungspolitik, um sich möglichst lange ihr Gasmonopol zu erhalten, auf Kosten der Tiroler Gaskunden, die die teure Zeche zahlen“, verlangt LA Fritz Dinkhauser endlich den Lückenschluss der Gasleitung zwischen Saalfelden und Hochfilzen.

TIWAG und TIGAS

ÖVP und SPÖ lehnen niedrigere Energiekosten für Bürger ab!

„Es ist die Aufgabe der schwarz-roten Landesregierung unter Landeshauptmann Platter, wenigstens leistbare Energie über die Landesunternehmen zu ermöglichen, wenn seine Regierung schon beim leistbaren Wohnen nichts zusammenbringt. Denn unter den immer höher steigenden Energiepreisen leiden besonders die ärmeren Tiroler”, weiß LA Dinkhauser.

Liste FRITZ will Sozialtarife für Gas und Strom!

“Es trifft kinderreiche Familien, Alleinerziehende und Mindestpensionisten. Ein Teil der Armut liegt in den hohen Energiekosten. Umso enttäuschender für diese Mitbürger ist es, dass ÖVP und SPÖ unseren Antrag auf Einführung eines Sozialtarifs bei Gas und Strom für jene Bürger, die es brauchen, nicht für alle, im Landtag einfach abgelehnt haben“, erwartet sich LA Dinkhauser ein Umdenken.