Andrea Haselwanter-Schneider und Markus Sint mit dem Direktzug

Glaubenskrieg um Ersatzbus!

“Über die Bewertung, ob der Ersatzbus zwischen Lienz und Innsbruck bzw. Innsbruck und Lienz nun eine Notlösung, Zumutung oder gar Erfolgsgeschichte ist, scheint ein regelrechter Glaubenskrieg entbrannt zu sein”, halten Klubobfrau LA Andrea Haselwanter-Schneider und Bezirkssprecher Markus Sint fest.

Ost-, Süd- und Nordtiroler verdienen Zug-Direktverbindung!

“Unsere Position bleibt unverändert, die Ost-, Süd- und Nordtiroler Bevölkerung will eine Zug-Direktverbindung, der größte Bezirk Tirols kann nicht von der Landeshauptstadt abgeschnitten sein, für einen Termin am Vormittag in Osttirol muss eine Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln am selben Tag und nicht einen Tag früher möglich sein.”

Gemeinsam für Wiedereinführung arbeiten!

“Daher ist alles andere als die rasche, sprich mit Fahrplanwechsel 2014/2015, Wiedereinführung der Zug-Direktverbindung nicht akzeptabel. Der schwarz-grünen Landesregierung ist der Fehler passiert, eine Zug-Direktverbindung zu streichen ohne eine adäquate Lösung zu haben. Das ist jetzt so und daher gilt es jetzt die Kräfte zu bündeln, in Osttirol, im Tiroler und Südtiroler Landtag, gemeinsam mit der Landesregierung und der zuständigen Landesrätin, damit die Wiedereinführung der Zug-Direktverbindung auf Schiene kommt”, stellen Klubobfrau LA Andrea Haselwanter-Schneider und Bezirkssprecher Markus Sint klar.

Im Wortlaut:

Die Liste Fritz – Bürgerforum Tirol hat im Februar-Landtag eine schriftliche Anfrage zum Ersatzbus eingebracht, um Fakten zu erheben und zu erfragen anstatt sich mit politischen Scharmützeln, geschönten PR-Lobpreisungen und nachweisbaren Falschmeldungen herumzuschlagen.

Schluss mit Falschmeldungen…

Andrea Haselwanter-Schneider und Markus Sint von der Liste Fritz“Es ist nachweisbar falsch, dass der Ersatzbus – wie von ÖVP-Abgeordnetem Mayerl verkündet – heute eine Dreiviertelstunde schneller wäre als der Direktzug früher. Während der REX 1871 Innsbruck – Lienz 3 Stunden und 27 Minuten gebraucht hat, inklusive der viel genützten Haltestellen in Matrei, Steinach, Brenner sowie 12 Mal in Südtirol, braucht der Ersatzbus heute 2 Stunden 58 Minuten. Er bedient also mindestens 15 Haltestellen weniger und fährt logischerweise auch 29 Minuten weniger lang”, erläutert Markus Sint.

Zum Nachlesen – so berichten die Medien:

…und PR-Märchen!

“Die PR-Lobpreisungen des landeseigenen VVT sind leider wenig bis nicht aussagekräftig, zumal die angebliche 85% Fahrgastzunahme schwer errechenbar ist, weil der VVT sich früher stets geweigert hat, die vielen Südtiroler Fahrgäste auf dieser Strecke mitzuzählen. Daraus aber eine ´Erfolgsbilanz` zu ziehen, kann nur politisch motiviert sein, zumal den Öffi-Nutzern auf dieser Strecke auch gar nichts anderes übrig bleibt, als den Ersatzbus zu nehmen, weil schlichtweg jede Öffi-Alternative fehlt. Und schließlich hat der VVT den Preis für Hin- und Rückfahrt mit dem Ersatzbus um rund 15 Euro gesenkt!”, berichten Andrea Haselwanter-Schneider und Markus Sint.

Liste FRITZ kämpft für Wiedereinführung der Zug-Direktverbindung!

“Wir nehmen jedenfalls zur Kenntnis, dass der Ersatzbus jetzt ein Jahr lang verkehrt und werden währenddessen keine Gelegenheit auslassen, uns für die Wiedereinführung der Zug-Direktverbindung Lienz – Innsbruck einzusetzen, basierend auf Fakten statt auf PR-Lobpreisungen und Falschmeldungen!”, versichern Andrea Haselwanter-Schneider und Markus Sint.