Rettungswagen

Erste Entlassungen stehen im Raum

Die Tiroler Rettungsgesellschaft muss aufgrund der verfehlten Politik der ÖVP-SPÖ Landesregierung drastisch einsparen und sieht sich daher jetzt gezwungen, in einem ersten Schritt Personal zu entlassen und Krankentransporte zu reduzieren. Das hat unmittelbare Auswirkungen auf die Tiroler Patienten.

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Das ÖVP-Rettungschaos

„Es kann nicht sein, dass Platters Rettungs-Chaos voll auf dem Rücken der Bediensteten und der Tiroler Patienten ausgetragen wird. Die verfehlte Politik der Platter-Regierung mit der nicht notwendigen EU-weiten Ausschreibung des Rettungswesens und der Vergabe um einen viel zu niedrigen, politischen Preis von 27,5 Millionen Euro an die Tiroler Rettungsgesellschaft, haben das Chaos ausgelöst, für das die Mitarbeiter der Rettungsorganisationen, die Tausenden Freiwilligen und die Tiroler Patienten jetzt die Zeche zahlen. Zuerst haben die Tiroler Bürger 6,4 Millionen Euro Steuergeld nachschießen müssen, ab kommendem Jahr müssen sie jährlich rund 5 Millionen Euro mehr für die Rettung zahlen und jetzt treffen sie die Kündigungen des Personals sowie die Einsparungen bei den Krankentransporten, bilanziert LA Fritz Dinkhauser.

Schlechter und teurer statt besser und billiger

“Eine absolute Bankrotterklärung und ein weiterer Beweis dafür, dass Platter und seine ÖVP-SPÖ Landesregierung das Rettungswesen schlechter und teurer statt besser und billiger gemacht haben. Es ist absehbar, dass diese Kündigungen und Einsparungen bei den Rettungsorganisationen noch nicht das Ende der Fahnenstange sein werden, sondern weitergehen“, erklärt LA Fritz Dinkhauser.

Zeche zahlen Mitarbeiter und Patienten

Die Liste Fritz – Bürgerforum Tirol kritisiert, dass die ÖVP-SPÖ Landespolitik einmal mehr ihre Hände in Unschuld wäscht und die dramatischen Folgen ihrer verfehlten Politik auf Mitarbeiter, Freiwillige und Patienten abwälzt.

„Für das Versagen und absolute Scheitern ihrer Politik übernehmen wieder nicht Platter und seine Landesregierung die Verantwortung, sondern sie schieben die finanzielle Last auf die Rettungsorganisationen ab. Wie schon beim Hypo Bank Debakel und bei der Lebenshilfe gibt es keine Schuldigen in der Politik, sondern die Zeche zahlen bei der Rettung voll die Bediensteten und die Patienten. Für diese sozialen Einrichtungen, die das Rückgrat des sozialen Tirols sind, können nicht dieselben Maßstäbe wie für kommerzielle Einrichtungen gelten. Mitarbeiter kündigen, Rettungsautos einsparen und die Serviceleistung kürzen höhlt den Zweck dieser Einrichtungen aus” schlägt Fritz Dinkhauser Alarm.

Gesamtkonzept notwendig

“Dagegen wehren wir uns. Wir verlangen daher umgehend ein schlüssiges Gesamtkonzept für die Zukunft des Rettungswesens und kein permanentes Stopfen von immer neuen Finanzlöchern auf dem Rücken und zu Lasten der Bediensteten, der Freiwilligen und der Tiroler Patienten“, fordert LA Fritz Dinkhauser.

Zum Nachlesen:

Bericht der Tiroler Tageszeitung zum Chaos bei der Rettung