Fritz Dinkhauser zu Weihnachten

Weihnachten ist die Zeit, in der auch die Politik einmal ruhen darf. Ein kleiner Einblick, was die Abgeorndeten der Liste Fritz – Bürgerforum Tirol zu Weihnachten erleben und erlebt haben.

 

Fritz Dinkhauser:

„Es waren die Nachkriegsjahre, hinten und vorn war kein Geld da. Ich war 8 Jahre alt und habe mir sehnlichst eine Eisenbahn gewünscht. Mein Vater und ein Freund von ihm, der Elektriker war, haben selbst Hand angelegt und eine Eisenbahn gebastelt. Mit allem drum und dran, die Schienen, die Waggons, einfach alles selber gemacht. Als endlich der Heilige Abend kam, war die Aufregung und Spannung bei der ganzen Familie groß, aber die Eisenbahn hat nicht funktioniert! Statt zu fahren, bleib sie stehen! Was für eine Tragödie. Vater ist schwitzend am Boden gesessen und hat alles mögliche probiert, aber sie ist nicht gelaufen. Der Heilige Abend war dahin, aber für mich ist es das beeindruckendste Eeihnachten geblieben.

Andrea Haselwanter-Schneider:

Andrea Haselwanter-Schneider zu Weihnachten“Ich bin eigentlich ein Weihnachtsmuffel. Aber meine Kinder lieben dieses Fest und so gefällt es mir mittlerweile auch, obwohl ich den Konsumwahn und die Hektik in der Adventzeit ablehne. Ich finde es schön, ein paar freie Tage ohne Stress mit meiner Familie zu verbringen. In der Adventzeit backe ich mit Leidenschaft Kekse. Kekse backen mit Kindern, wo dann nachher alles klebt und alle in die Badewanne müssen ist wunderbar! Die strahlenden Kinderaugen am Heiligen Abend, lassen den ganzen Stress vergessen. Zum Heiligen Abend gehört die Nudelsuppe mit Würstln genauso dazu, wie der Christbaum, das bin ich schon seit meiner Kindheit so gewöhnt und das verlangen auch unsere Kinder mittlerweile schon. Materielle Wünsche habe ich keine, aber ich beschenke gerne andere, da fällt mir immer etwas ein. Wenn dann die Weihnachtsfeiertage vorbei sind, beginnen bei uns die Silvestervorbereitungen, weil mein älterer Sohn ein „Silvesterfanatiker“ ist . Es gäbe noch viel zu sagen, aber ich beende meine Zeilen damit, allen Besuchern dieser Homepage ein ruhiges, besinnliches Weihnachtsfest mit viel Zeit für ihre Familie und Freunde zu wünschen!”

Gottfried Kapferer:

Gottfried Kapferer zu Weihnachten“Ich erinnere mich noch gut an das Weihnachtsfest 1959. Damals war ich 5 Jahre alt und glaubte fest ans Christkind. Schon zu Beginn der Adventzeit hatte ich meine Wünsche an das Christkind aufgeschrieben und den Wunschzettel am Fensterbrett in der Stube zum Abholen für die Engel bereitgelegt. Ich wünschte mir sehnlichst ein Paar Schi und Schistöcke. Jeden Morgen nach dem Aufstehen war mein erster Weg in die Stube, um nachzuschauen, ob die Engel den Wunschzettel schon abgeholt hatten. Woche für Woche verging, doch der Zettel lag immer noch am Fensterbrett. Wenige Tage vor Weihnachten war der Wunschzettel eines Morgens nicht mehr da. Die Engel hatten ihn also doch noch abgeholt und dem Christkind gebracht! Aufgeregt erwartete  ich die Bescherung am Heiligen Abend. Unter dem Christbaum lagen tatsächlich nagelneue Schi und Schistöcke. Meine Freude darüber war riesengroß. Am 25.12.1959 machte mein heuer verstorbener Vater Fritz Kapferer dieses Foto. Die Freude über den erfüllten Weihnachtswunsch ist mir da noch ins Gesicht geschrieben.”

Stephan Zangerl:

Liste Fritz Abgeordneter Stephan Zangerl“Weihnacht war und ist in unserer Familie nie ein voller Gabentisch allein. Auch nie der strahlende Christbaum allein, als Symbol jener “Heiligen Nacht”, die die Christenheit seit ewigen Zeiten feiert. Weihnacht war und ist auch immer eine Zeit um etwas in sich zu gehen. Weihnachten ist auch immer Advent. Advent als Zeit der An- und Zukunft. Advent als Zeit der Hoffnung. Während ich unsere Hauskrippe aufstelle, kommt mir immer und immer wieder die Geschichte jenes alten Indianers in den Sinn, der zum ersten Mal in einem Auto mitfahren durfte und ich halte ihre Pointe für zeitlos: Der alte Mann wollte nach 30 Kilometer aussteigen. “Warum?”, hat man ihn gefragt, “ist dir schlecht?” – “Nein”, hat er gesagt, “ich muss nur warten, bis mein Herz nachkommt.” Weihnachten ist die Zeit, wo bei manchen das Herz nachkommt! Ich wünsche allen eine herzliche und friedvolle Weihnacht!”

 

Wir wünschen allen ein frohes & gesegnetes Weihnachtsfest!