In Innsbruck sind die Landtagsabgeordneten Fritz Dinkhauser, Bernhard Ernst und Andrea Haselwanter-Schneider sowie Bundesrat Stefan Zangerl mit Bürgerinnen und Bürgern zusammengekommen um über die aktuelle Themen zu reden und zu diskutieren.

Noch ist Innsbruck die einzige Gemeinde in Tirol, die ihren Bürgermeister nicht direkt wählt. Vor gut einem Jahr hat die Liste Fritz – Bürgerforum Tirol die Debatte rund um diesen Missstand mit einem Antrag im Landtag wieder ins Rollen gebracht. Seit dem Oktober-Landtag ist es jetzt beschlossene Sache. Bei der nächsten Wahl in Innsbruck 2012 können endlich auch die Innsbrucker ihr Stadtoberhaupt direkt wählen, freut sich Fritz Dinkhauser über den Erfolg für alle Innsbrucker.

Weniger erfreulich ist die Situation von aktuell 350 Jugendlichen in Tirol. Dank gutem Hauptschulabschluss wären sie eigentlich berechtigt eine weiterführende höhere Schule zu besuchen und wollen das auch, doch wegen Platzmangel hat sie die von den jungen Tirolern ausgesuchte Schule nicht aufgenommen. Fritz Dinkhauser hat sich im Landtag für diese Jugendlichen eingesetzt und eine Garantie der Landesregierung verlangt, dass Jugendliche die sich weiterbilden wollen und die Matura machen wollen auch die Möglichkeit dazu bekommen.  ÖVP und SPÖ haben den Antrag aber abgelehnt.

Mehr Transparenz fordert Klubobmann Bernhard Ernst rund um die Auftragsvergabe  beim Bau des Brenner Basistunnels (BBT). „Millionen an Tiroler Steuergeld werden hier verbaut. Das ist unser aller Geld und daher haben wir das Recht zu erfahren wer davon profitiert.“  Mit seinem Landtags-Antrag hat er erreicht, dass in Zukunft offen gelegt wird, welche heimischen Betriebe beim Bau des Brenner Basistunnels engagiert sind.  Noch immer nicht auf Schiene sind indessen die Zulaufstrecken in Italien und Deutschland, ohne die der BBT nur wenig Sinn macht. Zwar wird von LH Platter gebetsmühlenartig das Gegenteil behauptet, doch Fakt ist, dass das italienische Parlament die Finanzierung noch immer nicht beschlossen hat und der Vorsitzende des deutschen Verkehrsausschusses im Bundestag den Baubeginn innerhalb der nächsten 30 Jahre für unfinanzierbar hält. Zudem formiert sich heftiger Wiederstand bei den bayerischen Bürgermeistern.

Bundesrat Stefan Zangerl vermisst bei der derzeitigen ÖVP das Leben der christlich-sozialen Werte, und auch bei der SPÖ sind für ihn die sozialdemokratischen Grundsätze nicht mehr spürbar. Seine Aufgabe im Bundesrat sieht er darin, die unbequemen Fragen zu stellen, die andere Parteien wegen ihres Klubzwangs nicht stellen können oder wollen oder dürfen.

Einig sind sich alle Anwesenden, dass Bürger aufstehen und für ihr Recht einstehen müssen. Nur so kann Tirol sicher verändern und gerechter werden. Die Liste Fritz – Bürgerforum Tirol stellt dafür eine Plattform zur Verfügung. Tragen müssen die Vision von einem neuen Tirol mit mehr Gerechtigkeit aber aktive und kritische Tirolerinnen und Tiroler.