FritzStammtisch Innsbruck

Statt Eistüte und Sonnenbad haben sich eine Gruppe Interessierte mit Fritz Dinkhauser und Bundesrat Stefan Zangerl in Innsbruck getroffen um über heiße politische Themen zu diskutieren.

Nach wie vor ein Dauerbrenner sind die Zustände beim Landesunternehmen TIWAG. Allein 23,6 Mio. € hat die TIWAG-Führung für externe Beratungen in 2,5 Jahren ausgegeben. 67.000 € alleine für das Mediencoaching für Generaldirektor Bruno Wallnöfer, dem der Umgang mit Medien aus seiner langen politischen Tätigkeit nicht unbekannt sein sollte. Diese Zahlen und noch mehr gehen aus dem aktuellen Bericht des Landesrechnungshofes hervor. Initiiert hat die Prüfung die Liste Fritz – Bürgerforum Tirol. Zu Recht, wie die Zahlen des Berichtes zeigen. Mehr zum Thema...

Auf Unverständnis trifft die bei den Stammtisch-Besuchern die Monopolstellung der TIGAS in Tirol. Diese Verwunderung teilt auch die Bundesebene berichtet Bundesrat Stefan Zangerl. Es ist nicht zu erklären wieso Tirol keine 2. Gasleitung hat, vor allem, wenn eine Gasleitung direkt an der Grenze in Hochfilzen endet und die andere am Brenner. Derzeit wird Tirol ausschließlich über Deutschland versorgt. Ohne alternativen Anbieter ist jeder Tiroler an die Preise der TIGAS gebunden. Die TIGAS erhöht ihre Tarife übrigens ab 1. Juli 2011.

Fritz Dinkhauser hat aufgrund der hohen Wohn- und Lebenserhaltungskosten den Bestpreistarif auf Gas und Strom für kinderreiche Familien, Alleinerziehende, Wenigverdiener und Mindestpenisonisten im Landtag gefordert. Nämlich genau den vergünstigten Tarif, den auch große Firmen wie Sandoz oder Swarovski von den Landesunternehmen TIWAG und TIGAS bekommen. Der Antrag wurde von den ÖVP-SPÖ-Regierungsparteien abgelehnt.

So ist es auch dem Antrag „Einrichtung von Betriebsräten in landeseigenen und landesnahen Betrieben“ ergangen. Obwohl schon seit 1919 gesetzlich vorgeschrieben haben in Tirol weit noch nicht alle Unternehmen ab 5 Angestellten einen Betriebsrat. So ist es auch bei Unternehmen des Landes. „Hier muss etwas getan werden“, ist Fritz Dinkhauser überzeugt. Schließlich haben die Landesunternehmen Vorbildfunktion.

Ebenfalls Thema beim fritzstammtisch die Millionen für den weißen Beton-Landhaushausplatz, die Innsbrucker Verkehrsbetriebe, der Brenner-Basis-Tunnel und vieles mehr!

“Landhausplatz – 7 Mio. Euro verschwendet”