Ein Sanitäter bei der Arbeit

„Es ist das eingetreten, was wir befürchtet und wovor wir gewarnt haben. Die Folgen des Rettungsgesetzes, das ÖVP Landesrat Tilg und sein Mentor Landeshauptmann Platter zu verantworten haben, sind ein Streit ums Geld auf dem Rücken der Patienten in Tirol“, zeigt sich Klubobmann LA Bernhard Ernst entrüstet.

Patienten in Tirol müssen Rettung selber zahlen!

Jeder, den das Rote Kreuz transportiert, bekommt ab sofort die Rechnung vom Roten Kreuz. Die muss jeder Patient bezahlen, also vorfinanzieren. Wenn der Patient die Rechnung dann bei der Tiroler Gebietskrankenkasse einreicht, bekommt er nur mehr einen Teil rückerstattet.

“Das trifft besonders jene Menschen hart, die als Dauerpatienten täglich auf den Rettungstransport angewiesen sind. Das ist völlig untragbar, unsozial und ungerecht! Wir empfehlen den Menschen die Rechnung direkt an den für dieses Chaos verantwortlichen ÖVP Landesrat Tilg zu schicken”, meint LA Ernst.

ÖVP-SPÖ Rettungsgesetz: Teurer, schlecher und zum Selberzahlen!

„Schuld an den chaotischen Zuständen sind nicht die Gebietskrankenkasse und das Rote Kreuz, Schuld sind ÖVP und SPÖ, die diesen Zustand mit ihrer unsinnigen und sturen Politik zu verantworten haben. Das Glaubensbekenntis der ÖVP Herren Tilg und Platter, wonach das Tiroler Rettungswesen billiger und besser werde, ist wiederum als Schimäre entlarvt. Jetzt zahlen die Bürger und Patienten mehr und weil dem Rettungswesen trotzdem noch Geld fehlt, müssen Leistungen gekürzt werden, was den Tirolerinnen und Tirolern eine schlechtere Gesundheitsversorgung bringt“, erklärt LA Ernst.

Streit ums Geld auf Rücken der Patienten: LH Platter ist gefordert! Rettungssanitäter

Die Liste Fritz – Bürgerforum Tirol verlangt eine sofortige Lösung des Streites zwischen dem Roten Kreuz bzw. der Bietergemeinschaft und der Gebietskrankenkasse. Landeshauptmann Platter ist gefordert. Die Androhung, ab Montag allen Patienten eine Rechnung zu schicken, ist umgehend zurückzunehmen.

Tilgs Pfusch-Liste wird immer länger!

„Die von ÖVP Landesrat Tilg zu verantwortende Pfusch-Liste wird täglich länger. Notärzte sind ohne Verträge, Notarzt-Stützpunkte ohne Besatzung. Tausende Freiwillige sind frustriert, das Image der bisher gut funktionierenden Tiroler Rettung ruiniert. ÖVP und SPÖ haben die Rettungsversorgung im ländlichen Raum ausgedünnt und jetzt – der Gipfel – ein Streit ums Geld auf dem Rücken der Patienten, die zahlen müssen. So sieht das Rettungswesen made by Tilg und Platter aus!“, sagt Klubobmann LA Bernhard Ernst.

Foto: Siegfried Fries, pixelio.de