Ein Rettungshubschrauber in den Bergen

 

Flugrettung: Ausschreiben und nicht experimentieren!

Rund 7.700 Flugrettungseinsätze werden pro Jahr in Tirol geflogen, ein knappes Drittel davon sind Rettungsflüge im Notfall. Knapp 2 Millionen Euro bezahlt das Land Tirol dafür, die restlichen Kosten übernehmen die Sozialversicherungen.

“Die drei zuständigen Landesräte Tilg, Geisler und Felipe sowie die schwarz-grüne Landesregierung sollten die Ausschreibung der Flugrettung in Tirol nicht von der jeweiligen Laune der privaten Unternehmen, die die Rettungsflüge durchführen, abhängig machen. Zu oft haben sich einige dieser Akteure in der Vergangenheit als unsichere Partner erwiesen. Die tausenden Einheimischen und die zahlreichen Gäste verdienen ein Ende des langjährigen Streites um die Flugrettung”, stellt FRITZ-Klubobfrau Andrea Haselwanter-Schneider fest.

Liste Fritz: Patienten in Tirol verdienen beste Versorgung!

“Es ist die Aufgabe der Landesregierung, allen Patienten in Tirol eine gute Versorgung zu garantieren und ihnen Sicherheit zu geben, dass ihnen später nicht wieder horrende Rechnungen für Flugeinsätze ins Haus flattern. Die Landesregierung ist zuständig und muss jetzt klare Vorgaben machen, wenn es rechtlich geboten, politisch vernünftig und wirtschaftlich zweckmäßig ist, dann ist die Flugrettung auszuschreiben. Oberstes Ziel für die Landesregierung muss die schnellstmögliche und beste Versorgung der Patienten in Tirol sein und nicht die jeweiligen, oft völlig unterschiedlichen Einzel- und Geschäftsinteressen der handelnden Unternehmen”, erklärt Andrea Haselwanter-Schneider.

Flugrettung ausschreiben: Südtirol als Vorbild nehmen!

Fritz-Klubobfrau Andrea Haselwanter-SchneiderDie Liste Fritz – Bürgerforum Tirol erwartet, dass die Landesregierung nach dem Ausschreibungsfiasko beim Rettungswesen die richtigen Lehren gezogen hat und die dort gewonnenen Erfahrungen jetzt nützt, um die Ausschreibung der Flugrettung ohne Komplikationen für die Tiroler Bevölkerung umzusetzen. Das Land Südtirol, das seine Flugrettung vor Jahren ausgeschrieben hat, beweist, dass es möglich und machbar ist.

Land Tirol ändert plötzlich seine Meinung

“Die Überlegung der Landesregierung, die Ausschreibung jetzt zu stoppen, weil die privaten Anbieter ankündigen, sich künftig zu ´vertragen’, kommt sehr überraschend. Nach langer Debatte, nach einer sicher nicht billigen Bedarfserhebung im Auftrag des Landes und nach der mehrfachen Ankündigung der Landesregierung die Flugrettung gesetzlich verankern und bedarfsgerecht ausschreiben zu wollen, ist eine solche 180-Grad-Umkehr ein wenig Vertrauen erweckendes Flugmanöver. Wer garantiert den Patienten in Tirol, dass sich die Anbieter auch noch in einem Jahr, in drei oder in fünf Jahren noch ´vertragen’ und der Streit um Standorte und Rettungsflüge nicht wieder eskaliert und auf dem Rücken der Patienten und Steuerzahler ausgetragen wird?”, verlangt FRITZ-Landtagsabgeordnete Andrea Haselwanter-Schneider Sicherheit für die Patienten in Tirol.