Isel

Die EU-Kommission verlangt von der ÖVP-SPÖ Landesregierung, den Gletscherfluss Isel in Osttirol  als Natura 2000 Schutzgebiet nach zu nennen. Für die Landesregierung muss klar sein, dass ihr kein Spielraum bleibt und sie dieser Aufforderung nachkommen muss. Damit haben keine weiteren Kraftwerke an der Isel bzw. ihren Zubringerbächen Platz.

Kraftwerksplanungen stoppen – kein weiteres Geld verschwenden!

“Die schwarz-rote Landesregierung hat die Aufgabe, den Bürgern und Bürgermeistern in Osttirol die Wahrheit zu sagen. Es muss Schluss damit sein, den Osttirolern weiter Sand in die Augen zu streuen und so zu tun, als hätten Kraftwerke in einem Natura 2000 Gebiet weiterhin Platz. Jetzt nicht die Planungen für die Kraftwerke zu stoppen, bedeutet, weiter Geld in nie realisierbare Projekte zu stecken”, erklärt Klubobmann LA Bernhard Ernst.

FRITZ-Antrag für Juli-Landtag: “Finger weg von der Isel – kein Kraftwerk an Osttirols Goldader”

“Ich werde im Juli-Landtag einen dementsprechenden Dringlichkeitsantrag einbringen und fordern, dass die Nachnennung der Isel für das Natura 2000 Schutzgebietsprogramm umgehend zu erfolgen hat und es kein weiteres Kraftwerk an der Isel als Osttirols Goldader geben soll”, stellt FRITZ-Klubobmann LA Bernhard Ernst klar.

Liste Fritz Klubobmann Bernhard ErnstNatura 2000 Nominierung der Isel als Chance!

“Das Beispiel des Lechs im Außerfern zeigt, dass die Nominierung als Natura 2000 Gebiet gewaltige Chancen im touristischen und regionalwirtschaftlichen Bereich mit sich bringt. Auch im Außerfern gab es viele Begehrlichkeiten und Bedenken. Aber über spezielle von der EU ausgerufene Förderprogramme können viele Projekte auch in Osttirol realisiert werden. Das Schutzprogramm Natura 2000 ist kein Verhinderungsprojekt, sondern eine Riesenchance für die Osttiroler und für die Isel”, erläutert Bernhard Ernst.

Energiepolitisches Leitbild für Osttirol!

“Die Einzigartigkeit des Gletscherflusses Isel und seine bevorstehende Unterschutzstellung sind eine Gelegenheit, sich über die zukünftige Energiepolitik im Bezirk Lienz Gedanken zu machen. Ich schlage vor, auf Basis der Windpotentialstudie bzw. des Solarkatasters sowie des Effizienzsteigerungsprogrammes für die Kleinwasserkraftwerke ein energiepolitisches Leitbild für Osttirol zu entwickeln“, zeigt Klubobmann LA Bernhard Ernst neue Wege auf.

Foto: Netzwerk Wasser Osttirol