Pflege Altersheim

Zum Auftakt der fritzkommt tour 2011 im Bezirk Schwaz haben Fritz Dinkhauser, Klubobmann Bernhard Ernst und Andrea Haselwanter-Schneider heute die Baustelle der Unterinntalbahn besichtigt.

Bürgermeister statt Bettelmeister – Bedarfzuweisungen offenlegen! 

„Der Bezirk Schwaz ist ein starker Bezirk, aber ich sorge mich um die finanzielle Lage der Gemeinden. 22 der 39 Gemeinden, das sind 56%, sind stark oder voll bzw. überschuldet. Diese Gemeinden können kaum oder gar nicht mehr investieren und sind nur mehr von den Bedarfszuweisungen, die die Landesregierung vergibt, abhängig. Die Bürgermeister werden so zu Bettelmeistern. Wir wollen dagegen klare und nachvollziehbare Kriterien für diese Bedarfszuweisungen, wer bekommt wie viel und warum. Wir wollen die Bedarfszuweisungen wie in Oberösterreich auf der Internetseite des Landes veröffentlicht haben und wir wollen einen Ausgleich zwischen Arbeitsplatzgemeinden und Wohnsitzgemeinden“, erklärt LA Fritz Dinkhauser.

Kurzzeitpflege und Tagesbetreuung ausbauen! 

Ein zentrales Anliegen der Liste Fritz – Bürgerforum Tirol ist die Pflege, insbesondere die Unterstützung der pflegenden Angehörigen mit ausreichend Kurzzeitpflege- und Tagesbetreuungsplätzen. Ein brennendes Thema aufgrund der besonders im Bezirk Schwaz immer älter werdenden Bevölkerung.

„Kurzzeitpflege und Tagesbetreuung entlasten besonders die vielen pflegenden Angehörigen. Denn 80 Prozent der Pflege findet daheim statt. Im Bezirk Schwaz bieten die neun Heime zwar Kurzzeitpflegebetten an, aber es gibt keine fixen Betten, die immer für die Kurzzeitpflege frei gehalten werden. Auch bei der Tagesbetreuung sind derzeit im gesamten Bezirk nur acht Plätze vorhanden. Das, obwohl schon jetzt mehr als 4.000 Personen über 75 Jahre alt sind und 1.300 über 85 Jahre. Tendenz stark steigend! Wir verlangen von Platter, Reheis und Co. einen politischen Kraftakt, die pflegenden Angehörigen gehören mit ausreichend Plätzen für die Kurzzeitpflege und Tagesbetreuung unterstützt und entlastet“, stellt Sozialsprecherin LA Andrea Haselwanter-Schneider klar.

Rettungswesen neu: Teurer und schlechter statt billiger und besser!

„Wir haben uns massiv für das Rettungswesen eingesetzt und konnten so auch die Freiwilligkeit erhalten. Trotzdem wird das Rettungswesen statt billiger und besser, teurer und schlechter, weil viele langjährig erfahrene und bewährte Notärzte und Freiwillige frustriert das Handtuch geworfen haben. Das hat die ÖVP-SPÖ Landesregierung zu verantworten“, sagt Klubobmann LA Bernhard Ernst.