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Im Budget der Medizinuni Innsbruck fehlen 5,5 Millionen Euro, der Abbau von rund 40 Mitarbeitern droht.

„Es ist überhaupt nicht einzusehen, warum die Medizinuni Wien vom ÖVP Bundesminister Töchterle eine 9 Millionen Euro Sonder-Geldspritze bekommt, derselbe ÖVP Bundesminister Töchterle die Medizinuni in Innsbruck aber hängen lässt”, stellt LA Fritz Dinkhauser verärgert fest.

Was muss noch passieren…

“Müssen die Ärzte an der Medizinuni Innsbruck erst mit Streik drohen, bis der Bund sich auch für die Probleme in Innsbruck interessiert? Müssen die besorgten Rufe der Betriebsräte nach genügend Personal zum Abbau der vielen Überstunden noch lauter werden? Müssen noch mehr Missstände und Unglücke, die oft wegen zu wenig Personal auftreten, vorfallen?”, fragt Dinkhauser.

…bis die ÖVP-Politik die anstehenden Probleme löst?

“Überhaupt ist festzustellen, dass sich – trotz ÖVP Bundesminister aus Tirol – wenig bis nichts bei den großen Baustellen an der Innsbrucker Klinik verbessert hat. So muss die Medizinuni weiterhin um ihr Budget raufen und der Klinische Mehraufwand, bei dem es um Millionen Euro für Tirol geht, ist bis dato auch nicht geregelt“, erläutert Dinkhauser.

ÖVP-Politik ist zuständig und verantwortlich!

„Der zuständige ÖVP Landeshauptmann Platter sitzt im selben ÖVP Parteivorstand wie der zuständige ÖVP Bundesminister Töchterle. Warum sind die beiden nicht willens oder in der Lage, die Baustellen ´Medizinuni-Budget` und ´Abgeltung des klinischen Mehraufwandes` rasch und einvernehmlich auszuverhandeln. Diese ungelösten Probleme darf die ÖVP-Politik nicht weiter auf dem Rücken des engagierten Personals an der Klinik und der Patienten austragen”, ist Dinkhauser überzeugt.

Ungelöste Klinik-Probleme: ÖVP Landeshauptmann fehlt politisches Gewicht!

“Offenbar ist die unterschiedliche Behandlung der Wiener und der Tiroler Medizinuni auch ein Spiegelbild der fortschreitenden Bedeutungslosigkeit der Tiroler Landespolitik. Es ist zu wenig, wenn Landeshauptmann Platter bei jeder Gelegenheit mit ÖVP Bundesminister Töchterle auftritt, was die Mitarbeiter an der Klinik und die Patienten verdient haben, ist das Lösen der anstehenden Probleme“, erklärt LA Fritz Dinkhauser.