Das Logo der Festwochen der Alten Musik

Tiroler Steuerzahler müssen 220.000 € zuschießen!

“In der Debatte um die Zukunft der Innsbrucker Festwochen der Alten Musik, dürfen die zuständigen Landes- und Stadtpolitiker nicht auf die Tiroler Steuerzahler vergessen. Jetzt braucht es Transparenz, volle Aufklärung und ein Konzept, in welcher Form das zu Innsbruck passende Produkt ´Festwochen` weiterhin bestehen kann. Wie unsere schriftliche Anfrage aufgezeigt hat, kommen von rund 2,5 Millionen Euro für das Festwochen-Budget 2014 rund 90% direkt von den Steuerzahlern oder indirekt über landes- bzw. stadtnahe Sponsoren. Durch das wissentliche Fehlverhalten der inzwischen entlassenen Geschäftsführerin ist den Festwochen und damit den Tiroler Steuerzahlern bereits ein Schaden von 330.000 Euro entstanden. Wie wir aus zuverlässigen Quellen hören, wird der Bund nur 110.000 Euro davon über höhere Subventionen abfangen. Das heißt, Land Tirol und Stadt Innsbruck als Gesellschafter, also alle Tiroler Steuerzahler, müssen mindestens 220.000 Euro Steuergeld zuschießen!”, erklärt Klubobfrau LA Andrea Haselwanter-Schneider.

Zum Nachlesen:

Ankünder der Festwochen der Alten MusikAufs Geld der Steuerzahler schauen, aber Marke Festwochen erhalten

“Es kann nicht sein, dass unter dem Schutzmantel Kunst und Kultur, die finanziellen Gegebenheiten keine Rolle mehr spielen. Es kann durchaus Sinn machen, die 2,5-Millionen-Euro-Gesellschaft Festwochen in die rund 20-Millionen-Euro-Gesellschaft Landestheater einzugliedern. Die Marke Innsbrucker Festwochen samt künstlerischem Inhalt muss und kann dabei bestehen bleiben. Den Zuschauern ist es schließlich vollkommen egal, welche Gesellschaft hinter den Darbietungen zur Alten Musik steht”, ist Andrea Haselwanter-Schneider überzeugt.

Alle Fakten auf den Tisch und ehrliche Debatte um Gesellschafts-Eingliederung nötig!

Die Liste Fritz – Bürgerforum Tirol verlangt, dass die Debatte um die Zukunft der Innsbrucker Festwochen transparent, ergebnisoffen und ehrlich geführt wird und kündigt eine neuerliche schriftliche Anfrage an.

Liste Fritz Klubobfrau Andrea Haselwanter-Schneider“Es gehören jetzt alle Fakten auf den Tisch: Gibt es bei den Innsbrucker Festwochen noch weitere Budgetlöcher? Wenn ja, in welcher Höhe? Drohen anderweitige Zahlungen? Wenn ja, in welcher Höhe und kann das die Festwochen-Gesellschaft alleine überhaupt meistern? Zu welchen finanziellen Bedingungen werden die Landestheater-Mitarbeiter derzeit im Sommer von den Festwochen angestellt? Macht es Sinn, dass die Mitarbeiter der einen aus Steuergeldern finanzierten Gesellschaft, sprich Landestheater, von der anderen aus Steuergeldern finanzierten Gesellschaft , sprich Festwochen, im Sommer angestellt werden? Und braucht es angesichts einer möglichen Eingliederung überhaupt einen neuen Geschäftsführer-Posten für die Festwochen?”, will Landtagsabgeordnete Andrea Haselwanter-Schneider wissen.

Fotos/Logos: Innsbrucker Festwochen der Alten Musik