Menschen im Schatten

Die Arbeitslosigkeit steigt in Tirol steigt rasant!

“Mit einer offiziellen Arbeitslosenquote von 8,8 Prozent in Tirol hat die Landespolitik keinen Grund mehr, sich zurückzulehnen und auf andere Bundesländer oder europäische Regionen zu verweisen. Jeder Einzelne der 31.939 Tiroler, der mit Ende November ohne Job oder in Schulung war, ist ein dramatisches Schicksal. Der einzelne Betroffene, die Kinder und die ganze Familie leiden darunter”, führt Klubobfrau LA Andrea Haselwanter-Schneider aus.

Statistik über die Arbeitslosigkeit im Jahr 2013

Arbeitslosigkeit bekämpfen – Landesregierung steht in der Pflicht!

“Der Anstieg bei der Arbeitslosigkeit ist alarmierend, zieht sich schon über das gesamte Jahr 2013 hin und hat jetzt einen dramatischen Höhepunkt erreicht. Noch dazu wissen wir, dass die versteckte Arbeitslosigkeit noch viel höher ist. Die Landesregierung muss jetzt reagieren, spürbare Gegenmaßnahmen setzen und sie hat die Pflicht – gemeinsam mit der Bundesregierung – kurz-, mittel- und langfristige Maßnahmen gegen die monatlich steigende Arbeitslosigkeit auszuarbeiten und rasch umzusetzen. Für kleinkarierte Parteienstreitereien ist dabei kein Platz!”, erklärt Andrea Haselwanter-Schneider.

Kein Auskommen mit dem Einkommen

Liste Fritz Klubobfrau Andrea Haselwanter-Schneider“Es geht nicht darum, dass die Landesregierung Arbeitsplätze schaffen soll, sondern darum, dass sie für geeignete Rahmenbedingungen im Land zuständig ist. Für die Unternehmen und für die Menschen, die in Tirol leben. Neben den vielen Arbeitslosen leiden auch immer mehr Tiroler darunter, dass sie einen Job haben, aber bei diesem so wenig verdienen, dass sie auf Mindestsicherung angewiesen sind. Sie kommen mit dem Einkommen nicht aus, der Grund sind vielfach Halbtagsjobs oder Halbjahresarbeitsplätze, Kurzverträge oder geringfügige Beschäftigungen. Auch deshalb haben die Tiroler die niedrigsten Einkommen in ganz Österreich. Wer wenig verdient, kann wenig ausgeben und investieren”, sagt Andrea Haselwanter-Schneider.

Statistik über die Arbeitslosigkeit nach BildungsabschlussBildung, Ausbildung und Weiterbildung als Schlüssel im Kampf gegen Arbeitslosigkeit

“Arbeitslosigkeit, das zeigt sich jetzt ganz deutlich, trifft besonders die weniger gut Ausgebildeten. Wer nur einen Pflichtschulabschluss, aber keinen Lehrabschluss hat, wird doppelt so häufig arbeitslos. Mit exzellenter Bildung, Ausbildung und Weiterbildung bei den Facharbeitern, bei den Maturanten und den Uni-Absolventen kann Tirol sich von anderen Regionen absetzen. Wir haben die Bildungseinrichtungen, aber keine Bildungsgarantie, damit kein Tiroler ohne Schul- und Berufsabschluss bleibt. Tirol darf es sich nicht weiterhin leisten, dass jährlich rund 350 Hauptschüler keinen wohnortnahen Platz in einer weiterführenden Schule finden! Auch Sonderförderprogrammen für die älteren Arbeitnehmer sind notwendig”, erwartet sich LA Andrea Haselwanter-Schneider ein engagierteres Auftreten der Landesregierung.