„Der Fall Kaunertal ist die Spitze des Eisberges und ein Spiegelbild dieser ehrenwerten Gesellschaft. Sie meint, sich alles richten zu können, wenn sie sich nur der richtigen ÖVP und TIWAG Communication bedient. Um Schluss mit solchen Seilschaften zu machen, sind wir angetreten”, erklärt der Gründer und Obmann der stärksten Oppositionskraft im Land, LA Fritz Dinkhauser.

Verdachtsmomente sind Schande für Tirol!

“Es steht der Vorwurf der Korruption, der Parteienfinanzierung und der Begünstigung im Raum. Das ist ein Skandal und eine Schande für Tirol, der Ruf des größten Landesunternehmens ist ruiniert und die Glaubwürdigkeit der zuständigen Landesregierung nimmt Schaden. Wir nehmen unsere Verantwortung wahr und verlangen volle Aufklärung, Herr Landeshauptmann! Platter taucht überhaupt nur mehr unter und durch“, stellt LA Fritz Dinkhauser fest.

Sonderprüfung durch den Landesrechnungshof kommt!

Die Liste Fritz – Bürgerforum Tirol und die Grünen haben heute einen Antrag auf Sonderprüfung des Landesrechnungshofes eingebracht. Konkret soll der Landesrechnungshof neben dem Fall Kaunertal, mögliche andere Fälle in Kraftwerksgemeinden und generell die Millionen-Ausgaben der TIWAG für Werbung, Öffentlichkeitsarbeit und Beratung unter die Lupe nehmen.

Im Wortlaut:
Sonderprüfung durch den Landesrechnungshof (anklicken & lesen)

Mehr als 16 Millionen Euro für Werbung und Beratung!

„Die TIWAG hat allein im Jahr 2008 für Werbung 8 Millionen Euro und für Beratung noch einmal 8,1 Millionen Euro ausgegeben. Insgesamt über 16 Millionen Euro, weit mehr als 200 Millionen Schilling. Der Landesrechnungshof muss Licht in diese Geldflüsse bringen, wer steckt dahinter, wer berät wen und wofür?”, verlangt LA Dinkhauser Aufklärung.

Für LA Dinkhauser sind die immensen Beraterkosten nur zum Teil dadurch erklärlich, dass TIWAG-General Wallnöfer in den letzten Jahren nichts zusammengebracht hat.

Untersuchungsausschuss zu den Missständen in der Tiwag belibt erste Option!

„Unsere erste Option ist und bleibt ein Untersuchungsausschusses zu den Missständen in der TIWAG. Es geht hier um die politische Verantwortung. Weil aber weder ÖVP, SPÖ, FPÖ oder Grüne dazu bereit sind, stimmen wir der zweitbesten Option, einer Sonderprüfung des Landesrechnungshofes, zu. Wir bringen Licht ins Dunkel, damit die Tiroler wieder Vertrauen in die Politik und in das größte Landesunternehmen haben können. Dafür sind wir angetreten, das sind wir den Tirolern schuldig“, erklärt LA Dinkhauser.