Euronoten

 „Der Fall der russischen Milliardärin und Ehefrau des früheren Bürgermeisters von Moskau beweist, dass in diesem Land mit zweierlei Maß gemessen wird. Es gibt Gleiche und Gleichere. Die Reichen und Mächtigen, für die sich die Tiroler ÖVP ins Zeug legt, können es sich richten, für die übrigen Bürger gilt das Gesetz”, ärgert sich LA Fritz Dinkhauser.

Zum Nachlesen: Baturina ist bis heute noch nicht in ihrer Villa gemeldet, Tiroler Tageszeitung, 23. März 2012

Russische Milliardärin nicht in Tirol gemeldet!

“Hätte es dafür noch eines Beweises bedurft, der Fall der Milliardärin Baturina und der Umgang mit dem Grundverkehrsgesetz liefert ihn. Unter dem Titel öffentliches Interesse hat die Tiroler ÖVP der russischen Milliardärin 2009 den Villenkauf in Tirol geebnet, zum Dank hat sie sich bis heute noch nicht einmal in Tirol behördlich angemeldet”, schüttelt Dinkhauser den Kopf.

ÖVP ebnet Weg zum Freizeitwohnsitz!

“Obwohl die Villa also eigentlich kein Freizeitwohnsitz sein dürfte, wird sie als solcher verwendet. Die Begründung, wenn die Frau Milliardärin so viel Geld in Tirol investiere, bräuchten die Gesetze für sie nicht gelten, ist unverschämt und blanker Hohn. Noch einmal, den Weg hat die Tiroler ÖVP geebnet und das ist bezeichnend für das Land der G´stopften und das Land der G´rupften“, stellt LA Fritz Dinkhauser klar.

Fall Baturina zeigt die Widersinnigkeit des Grundverkehrsgesetzes!

„Wer will und das nötige Kleingeld für gute Anwälte hat, kann sich das Grundverkehrsgesetz zurechtbiegen. Ausländer-Grundverkehr oder Freizeitwohnsitzregelung hin oder her. Für die normalen Tiroler und vor allem für die Gemeinden ist das bestehende Grundverkehrsgesetz im Bereich des grünen Grundverkehrs aber nach wie vor eine eklatante Behinderung.

Zum Weiterlesen: Beschwerde zum Tiroler Grundverkehrsgesetz, Juli 2010

Alle Tiroler sollen Freiland kaufen können!

“Noch immer darf in Tirol nur eine kleine, privilegierte Gruppe von Menschen Grund und Boden kaufen. Wir haben mit einer Beschwerde beim Verfassungsgerichtshof im Juli 2010 gleiches Recht für alle Tiroler gefordert. Grund und Boden muss jeder, vor allem jede Gemeinde ohne nicht nachvollziehbare Einschränkungen erwerben können. Baturina und Co. und der Einsatz der ÖVP für sie stellen die Bürger vor die Entscheidung, ob sie dieses System der Seilschaften und Lobbyisten weiterhin haben wollen“, meint LA Fritz Dinkhauser.