Euromünzen über einer Landkarte von Tirol

Fahrkostenbeihilfe für Geringverdiener in Tirol gesichert!

Mit der Beantwortung der schriftlichen Anfrage “Fahrkostenbeihilfe des Landes für die Tiroler Arbeitnehmer: Eine Verschluss- und Geheimsache?” durch den zuständigen Landesrat Tratter bringt die Liste Fritz – Bürgerforum Tirol jetzt erstens die Fakten auf den Tisch und hat zweitens dem Landesrat eine Garantieerklärung abgerungen.

“Es ist so etwas wie die gute Nachricht kurz vor Weihnachten. Denn das wichtigste für uns ist, dass die Fahrtkostenbeihilfe des Landes für die Tiroler Arbeitnehmer gesichert ist. Nach der Verunsicherung der Betroffenen durch die Änderung des Arbeitnehmerförderungsgesetzes und das folgende politische Hick-Hack, ist es uns ein Anliegen gewesen, den Menschen Fakten vorzulegen, Sicherheit zu geben und dem zuständigen Landesrat eine Garantieerklärung zur unveränderten Beibehaltung der Fahrkostenbeihilfe des Landes abzuringen”, zeigt sich Klubobfrau LA Andrea Haselwanter-Schneider erfreut und erleichtert.

Schriftliche Garantieerklärung liegt vor!

So schreibt der zuständige Landesrat Tratter er in der schriftlichen Anfragebeantwortung: “Eine Garantie besteht solange, solange die geltende Richtlinie aufrecht ist. Eine Änderung derselben ist nicht angedacht”.

“Tratter verspricht auch, dass die Gelder für die Fahrtkostenbeihilfe im Landesbudget in derselben Höhe erhalten bleibe”, berichtet Andrea Haselwanter-Schneider.

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Fakten zur Fahrtkostenbeihilfe des Landes Tirol!

Wie aus der Anfragebeantwortung ersichtlich ist, nehmen viele Tiroler Arbeitnehmer die Fahrtkostenbeihilfe des Landes in Anspruch, besonders Menschen in den Bezirken Lienz, Innsbruck-Land, Imst und Kufstein:

  • Von 2008 bis 2014 hat es 2.718 Zusagen gegeben, von denen 1.203 Tiroler profitiert haben.
  • Durchschnittlich wird ein Arbeitnehmer mit rund 164 Euro gefördert.
  • Die Kosten für das Land Tirol bleiben mit 50.000 bis 70.000 Euro pro Jahr überschaubar.
  • Mit 1.098 Beziehern (2008-2014) ist die Fahrtkostenbeihilfe bei den Osttirolern besonders gefragt, gefolgt von Menschen im Bezirk Innsbruck-Land (470), Imst (269), Kufstein (257), Schwaz (215), Landeck (153)

Andrea Haselwanter-Schneider und Markus Sint von der Liste FritzOsttiroler nehmen Fahrkostenbeihilfe besonders in Anspruch!

“Die Zahlen des Landes belegen, dass die unveränderte Beibehaltung der Fahrtkostenbeihilfe besonders für die Pendler aus Osttirol ganz wichtig ist. Diesen Zuschuss bekommen ja all jene, die als Geringverdiener gelten und keine Möglichkeit haben, mit den Öffis an ihren Arbeitsplatz zu kommen. Die Fahrtkostenbeihilfe ist so gesehen auch eine Förderung für all jene Tiroler, die in strukturschwachen Regionen leben und damit eine Investition in den ländlichen Raum”, erklären Andrea Haselwanter-Schneider und Osttirol-Bezirkssprecher Markus Sint.

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