Der Ersatzbus nach Lienz

Ersatzbus: Zeit Bilanz zu ziehen – was hat es gebracht, was gekostet?

Nach der Nicht-Wiederbestellung des Direktzuges Lienz-Innsbruck durch die schwarz-grüne Landesregierung unter ÖVP-Landeshauptmann Platter und Grün-Verkehrslandesrätin Felipe waren die Ost- und Nordtiroler Öffi-Nutzer während des gesamten Jahres 2014 auf den Ersatzbus über das Südtiroler Pustertal angewiesen.

“Ein volles Jahr war diese schwarz-grüne Notlösung, die Platter und Felipe den Ost-, Süd- und Nordtirolern aufs Auge gedrückt haben, im Einsatz. Zeit eine ausführliche Bilanz zu ziehen und die vorgeschobenen Argumente zur Abschaffung des Direktzuges zu hinterfragen”, bringen FRITZ-Klubobfrau Andrea Haselwanter-Schneider und FRITZ-Bezirkssprecher Markus Sint die Idee hinter der schriftlichen Anfrage auf den Punkt.

Liste FRITZ: “Wir hinterfragen die wirklichen Kosten der Notlösung Ersatzbus!”

Wir hinterfragen mit unserer umfangreichen, 55 Fragen umfassenden schriftlichen Anfrage im Landtag das gesamte Debakel der schwarz-grünen Öffi-Verkehrsplanung, der die Bevölkerung in Ost-, Süd- und Nordtirol ausgesetzt war und unter dieser Landesregierung ausgesetzt bleibt. Wir wollen aufklären, was die Ersatzbus-Notlösung die Steuerzahler gekostet hat und was allein die Subvention der Ersatzbus-Tickets ausgemacht hat. Welche Kosten pro gefahrenem Kilometer und pro Sitzplatz entstanden sind. Welche Auswirkungen die Ticket-Subvention auf der Pustertalstrecke für die Bus-Zugverbindung auf der Kitzbühelstrecke hatte. Wir wollen wissen, welche Kosten die Landesregierung von ÖVP und Grünen den Steuerzahlern ab 2015 durch das dreifache System ´Ersatzbus, FLIRT-Zug und Bus-Zug-Kombination über Kitzbühel` aufhalst”, stellen Andrea Haselwanter-Schneider und Bezirkssprecher Markus Sint klar.

Wie steht´s um den Verhandlungsauftrag des Dreierlandtages an die Tiroler und Südtiroler Landesregierung?

Andrea Haselwanter-Schneider und Markus Sint mit ZugDie Liste Fritz – Bürgerforum Tirol widmet einen umfangreichen Teil ihrer Anfrage dem bisherigen Verhandlungsverlauf zwischen Tiroler und Südtiroler Landesregierung zur Wiedereinführung einer umsteigefreien Zugverbindung von Lienz über Bruneck nach Innsbruck.

“Wir werden das Gefühl nicht los, dass die zuständige Grün-Landesrätin Felipe trotz klarem Verhandlungsauftrag durch einstimmigen Beschluss des Dreierlandtages vom Oktober 2014 keine ernsthaften Verhandlungen mit der Südtiroler Landesregierung zur Wiedereinführung einer umsteigefreien und direkten Zugverbindung führt. Sollte das der Fall sein, wäre das eine grobe Missachtung eines demokratischen Beschlusses und es müsste drastische Konsequenzen geben. Ein schweres Foul, das die rote Karte verdiente! Grün-Landesrätin Felipe sollte die Menschen nicht für dumm verkaufen. Wir wollen daher wissen, wie oft sich Felipe mit ihrem Gegenüber Mussner in der Sache umsteigefreie Zugverbindung Lienz-Innsbruck getroffen, welche Durchbrüche sie erzielt und wann sie die Wiedereinführung geplant hat. Wenn eine direkte und umsteigefreie Zugverbindung Innsbruck-Bozen machbar ist, dann muss auch eine umsteigefreie Zugverbindung Innsbruck-Lienz machbar sein”, erklären Andrea Haselwanter-Schneider und Markus Sint.