Wasserfall

Mehr Strom durch technische Optimierung

LHstv. Steixner will die Revitalisierung von Kleinwasserkraftwerken vorantreiben. Laut Steixner hätten „neueste Untersuchungen von Kleinwasserkraftwerken in Tirol nämlich ergeben, dass durch eine wasserwirtschaftliche und technische Optimierung von bestehenden Anlagen um ein Drittel mehr Strom erzeugt werden kann!“

Applaus fürs Umsetzen…

„Es wäre nicht Anton Steixner, wenn er für sein Vorhaben nicht Applaus und Pfiffe gleichzeitig verdient hätte. Applaus, weil er auf eine ganz richtige und wesentliche Maßnahme setzt, nämlich hunderte bestehende Kleinwasserkraftwerke in Tirol zu optimieren. Mit einer Leistungssteigerung lässt sich tatsächlich viel mehr Strom gewinnen, ohne neue Bäche zubetonieren zu müssen”, erläutert Bernhard Ernst.

und Pfiffe für Steixners Ideenklau!

“Pfiffe gebühren Steixner, weil er einmal mehr ungeniert Ideenklau betreibt. Die Idee zu dieser Maßnahme und der entsprechende Antrag stammen von uns. Der Tiroler Landtag hat den Antrag einstimmig beschlossen und Steixner damit beauftragt. Der Landesrat schmückt sich jetzt also mit fremden Federn“, stellt Klubobmann und Antragsteller LA Bernhard Ernst fest.

Liste Fritz Klubobmann Bernhard ErnstFördergeld für Umsetzung notwendig

Die Liste Fritz – Bürgerforum Tirol hat den Antrag „Energieschatz heben“ – Effizienz-Steigerung der Tiroler Kleinwasserkraftwerke am 29. Jänner 2009 im Landtag eingebracht. Der Landtag hat den Antrag mit einer kleinen Abänderung im Mai 2009 einstimmig angenommen und damit den zuständigen ÖVP Landesrat Steixner mit der Umsetzung beauftragt.

„Wesentlich ist, dass das Land Tirol das Thema Effizienzsteigerung bei Kleinwasserkraftwerken erkannt hat und jetzt auch den zweiten Schritt setzt. Es braucht nämlich auch Fördergeld, um zu wissen, welches Potential hat mein Kleinwasserkraftwerk und anschließend braucht es Fördergeld, um sich die neue Turbine etc. leisten zu können. Schließlich sind viele Kleinwasserkraftwerke im Besitz von Privaten oder Gemeinden“, erklärt LA Bernhard Ernst.

Ausbau alternativer Energien ist überfällig

Der weitere Ausbau alternativer Energien ist in Tirol überfällig. Tirol ist etwa Schlusslicht bei der Gewinnung von Strom aus der Sonne.

„Es ist umweltpolitisch dumm und tut wirtschaftspolitisch weh, wenn Tirol laut Aufstellung der Solarbundesliga im Bundesländervergleich am Schlechtesten abschneidet. Obwohl Tirol gut für Sonnenstrom geeignet ist, wird er nirgends weniger genützt als bei uns. Das liegt am völlig unzureichenden Fördersystem. Wir haben daher einen mit 5 Millionen Euro dotierten „SolarFonds Tirol“ vorgeschlagen, der all jene Sonnenstromprojekte fördert, die sonst keine Bundes- oder Landesförderung bekommen“, erläutert LA Bernhard Ernst seine nächste Idee.