Strommasten

Aus Wasser wird nicht Wein und aus Strom wird nicht Gas…

“Dümmer geht’s nimmer! Da hat eine Landesgesellschaft den Tirolern jahrelang das Heizen mit Gas schmackhaft und die Haushalte dadurch abhängig wie noch nie gemacht. Und jetzt führt die Gaskrise den Tirolern die Folgen dieser jahrelangen verfehlten Energiepolitik des Landes drastisch vor Augen”, ärgert sich LA Fritz Dinkhauser.

“Was tut die Landesregierung, sie legt noch eines drauf. Um vom russischen Gas unabhängig zu werden, so redet es die Landesregierung den Menschen ein, sollen neue Groß-Kraftwerke gebaut werden. Da stört es sie nicht, dass die Strom erzeugen. Aber aus Wasser wird nicht Wein und aus Strom wird nicht Gas. Die Landesregierung will wohl hoffentlich nicht die Tiroler Haushalte künftig mit Strom heizen? Sie soll doch endlich aufhören mit dieser Verdummungs- und Angstpolitik!”, sagt Fritz Dinkhauser von der zweitstärksten politischen Kraft im Land.

 … Schluß mit Verdummungs- und Angstpolitik á la ÖVP!

Die Liste Fritz – Bürgerforum Tirol fordert endlich ein Gesamtkonzept Energie ein. Dazu braucht es eine unabhängige Energieagentur, besetzt mit nationalen und internationalen Fachleuten, die eine Energie-Spar-Strategie für Tirol erarbeitet. Daneben müssen alternative Energien stärker gefördert und ausgebaut werden.

Gesamtkonzept Energie fehlt!

“Ein Gesamtkonzept Energie heißt: Zuerst Energie sparen, alternative Energien ausbauen, Kleinkraftwerke verbessern und dann den Ausbau bestehender Kraftwerke andenken. Zum Ausbau bestehender Kraftwerke müssen die Karten auf den Tisch: Wie erfolgt die Finanzierung, wie viel an Zinsen sind zu bezahlen, wer bezahlt die Rechnung? Wieder der Stromkunde? Gehen die Gewinne wieder ins Ausland? Was heißen neue Groß-Kraftwerke für den Strompreis? Wird er für die Bürger, die Wirtschaft und die Industrie günstiger?”, sieht Fritz Dinkhauser noch viele offene Fragen.

Wie viel kosten die Steuerzahler die TIWAG Cross Border Deals noch?

“Der Bau solcher Groß-Kraftwerke dauert 15 Jahre, bis sie sich rechnen dauert dann noch einmal 15 bis 20 Jahre. Derzeit kann die TIWAG ja nicht einmal sagen, was bei den unseligen Cross Border Geschäften noch an Millionenkosten auf die Tiroler zukommt. Schließlich hat die TIWAG gerade erst Kredite in der Höhe von 70 Millionen Euro aufnehmen und dieses Geld für Banken und Besicherer nachschießen müssen”, verweist Fritz Dinkhauser auf die Nachschußpflichten im Zuge der Cross Border Geschäfte.