Arbeiter an einer Maschine

„Die ÖVP-SPÖ Landesregierung verkauft nach Wochen des Zögerns und Zauderns die Leute endgültig für dumm. Die groß angekündigte Unterstützung der heimischen Kleinst- und Kleinbetriebe sowie der Tirol Werbung ist eine Verschaukelungspolitik. Das Paket ist nicht mehr als ein Paketerl! Eine Frotzelei der Klein- und Mittelbetriebe. Selbst diese Landesregierung kann nicht glauben, dass rund 4 Millionen Euro die heimische Wirtschaft retten. Hier versuchen Platter & Co mit dem Gartenschlauch einen Großbrand zu löschen!“, sagt LA Fritz Dinkhauser.

“Eine Frotzelei für die Klein- und Mittelbetriebe!”

Für die Liste Fritz – Bürgerforum Tirol sind die vorerst rund 4 Millionen Euro viel zu wenig. Allein zwei Rechenbeispiele belegen das:

  • In Tirol gibt es 24.000 Klein- und Mittelbetriebe. Beim angekündigten Fördervolumen von 1 Million Euro kommen bei 50.000 Euro Einzelförderung gerade 20 Firmen in den Genuss.
  • Nicht besser ist es bei den rund 16.000 Ein-Personen Unternehmen. Für sie kostet ein Mitarbeiter brutto 30.000 Euro jährlich. Dafür bekommt ein solcher Betrieb dann pro Jahr 4.800 Euro Förderung. Damit reicht die 400.000 € Unterstützung für gerade 84 neu anzustellende Personen.

„Bei mehr als 17.000 Arbeitslosen, 3.200 arbeitslosen Jugendlichen und 10.000 Schulabgängern ist das angekündigte Landesregierungs-Paketerl nicht einmal ein Tropfen auf dem heißen Stein. Es ist unattraktiv und viel zu wenig!“, ist Klubobmann LA Bernhard Ernst überzeugt.

TIROL ANLEIHE bringt viel mehr!

Die Liste Fritz – Bürgerforum Tirol setzt auf die Idee einer TIROL ANLEIHE zur Ankurbelung der Wirtschaft. Sie könnte dagegen mehr als 100 Millionen Euro für die Gemeinden und damit für Projekte mit heimischen Klein- und Mittelbetrieben bringen.

„Davon profitieren alle. Das Land gibt Sicherheit, die Bürger können ihr Geld gut verzinst anlegen. Die Gemeinden als größter Bauherr im Land können ihre Projekte vor Ort umsetzen und den heimischen Klein- und Mittelbetrieben Aufträge zukommen lassen. Was wiederum Arbeitsplätze sichert und neue schafft. Die Projekte in den Gemeinden sind jetzt rasch durchführbar, weil viel weniger europaweit ausgeschrieben werden müssen. Hier sind die Schwellenwerte angehoben worden. Ich bin überzeugt, dass wir so gemeinsam einen wirklich spürbaren Impuls setzen können!“, meint LA Dinkhauser.