Andrea Haselwanter-Schneider und Markus Sint mit dem ehemaligen Direktzug Lienz-Innsbruck

Südtiroler Prüfung für Direktzug-Wiedereinführung suspekt!

Auf Wunsch des AAB-Osttirol (!) hat der Südtiroler Landeshauptmann Arno Kompatscher verschiedene Verbindungen für die Wiedereinführung des Direktzuges Lienz-Innsbruck prüfen lassen und attestiert als Ergebnis “geringe Chancen für die Wiedereinführung”.

“Ganz abgesehen davon, dass es kurios ist, wenn sich eine ÖVP-Teilorganisation aus Osttirol über Monate für das Direktzug-Problem gar nicht interessiert und dann den Südtiroler Landeshauptmann um Auskunft bittet anstatt die eigene dafür zuständige schwarz-grüne Landesregierung, scheint die Prüfung des Südtiroler Landeshauptmannes einigermaßen suspekt. Warum wurden gerade diese Abfahrtszeiten überprüft und von wem genau? Welche Kosten entstehen im Detail und für wen? Wie sehen die anfallenden Kosten zu den derzeit zu bezahlenden Kosten aus? All diese Fragen bleiben unbeantwortet und zeigen ein bekanntes Muster, diesmal eben auf Südtiroler Seite: Wenn die zuständigen Politiker die Wiedereinführung des Direktzuges politisch nicht wollen, dann lassen sie prüfen und diese Prüfung ergibt dann wenig überraschend, dass es ´teuer` wird, dass ´Fahrzeuge nicht effizient eingesetzt` werden können und dass ´die Verschwendung öffentlicher Mittel drohe`”, stellen Klubobfrau LA Andrea Haselwanter-Schneider und FRITZ-Bezirkssprecher Markus Sint fest.

Zum Nachlesen:

Andrea Haselwanter-Schneider und Markus Sint mit PlakatRückzieher von Südtirols Landeshauptmann nicht akzeptabel!

“Wir erinnern den Südtiroler Landeshauptmann daran, dass sich der Südtiroler Landtag einstimmig für die Wiedereinführung des Direktzuges ausgesprochen und einstimmig eine anteilige Kostenbeteiligung durch das Land Südtirol beschlossen hat. Den versuchten Rückzieher durch den Südtiroler Landeshauptmann akzeptieren wir nicht! Noch sehen die demokratischen Spielregeln südlich und nördlich des Brenners vor, dass der Landtag die Landesregierung beauftragt und diese die entsprechenden Beschlüsse umzusetzen hat”, zeigen Klubobfrau LA Andrea Haselwanter-Schneider und FRITZ-Bezirkssprecher Markus Sint kein Verständnis für die Aussagend es Südtiroler Landeshauptmannes.

Derzeitge Verkehrsverbindungen Lienz-Innsbruck viel teurer als Direktzug!

Die Liste Fritz – Bürgerforum Tirol verlangt, dass die schwarz-grüne Tiroler Landesregierung endlich ihrer Verpflichtung gegenüber den Bürgern nachkommt und eine zufriedenstellende Lösung vorstellt.

“Die derzeitige Ersatzbusregelung und der geplante Stundentakt Lienz-Franzensfeste kosten die Tiroler Steuerzahler weit mehr als 5 Millionen Euro pro Jahr! Dafür bekommt die Bevölkerung in Ost-, Süd- und Nordtirol Verkehrsverbindungen vor den Latz geknallt, die sie nicht braucht und nicht will. Und die Verkehrsverbindungen, die die Bevölkerung will und braucht, bekommt sie nicht! Wer will stundenlang im Ersatzbus im Stau stehen wie vergangenen Samstag und wer soll künftig im Stundentakt von Lienz nach Franzensfeste fahren wollen? Den Direktzug Lienz-Innsbruck haben ÖVP und Grüne wegen 2,7 Millionen Euro Vollkosten gestrichen! Die Forderungen der Tiroler Opposition und das einstimmige Ja des Südtiroler Landtages zur Wiedereinführung des Direktzuges sind umzusetzen!”, verlangen Andrea Haselwanter-Schneider und Bezirkssprecher Markus Sint.