Die Liste Fritz zu Besuch in der Area 47

Zum Auftakt der fritzkommttour2011 im Bezirk Imst haben die Landtagsabgeordneten Fritz Dinkhauser, Andrea Haselwanter-Schneider, Gottfried Kapferer und Bundesrat Stephan Zangerl heute die Area 47 besucht. Laut Betreiber Hansi Neuner hat die Sommersport-Attraktion heuer für 40.000 Nächtigungen gesorgt.

 Neue Impulse und Investitionen gegen Geldnotstand der Gemeinden!

Ein Riesenlob für diese Pionierleistung. Wir müssen weg vom Bremserland und wieder hin zum Pionierland. Diese Sport-Attraktion ist ein Herzschrittmacher für die Region, sogar seit Jahren geschlossene Gasthäuser sperren wieder auf. Dieser Impuls im Bezirk ist auch für die Gemeinden wichtig, zumal die Hälfte – 12 von 24 Gemeinden – stark, voll bzw. überschuldet ist. Die Gemeinden aber sind das Herz des Landes, geht es ihnen schlecht, fehlen auch die Investitionen. Die Bürgermeister sind auf die Gelder der Landesregierung angewiesen und hängen am Gängelband dieser Bedarfszuweisungen. Das wollen wir nicht, wir wollen unabhängige Bürgermeister und starke Gemeinden, daher fordern wir klare Kriterien für die Vergabe dieser Bedarfszuweisungen und mehr Transparenz, etwa über die Veröffentlichung der Gelder auf der Internetseite des Landes, wie es das Land Oberösterreich macht“, erklärt LA Fritz Dinkhauser.

 Kurzzeitpflege ausbauen – Angehörige entlasten!

Die Liste Fritz – Bürgerforum Tirol setzt einen Schwerpunkt für die Entlastung von pflegenden Angehörigen über den Ausbau der Kurzzeitpflege.

„In den nächsten 20 Jahren steigt die Zahl der über 75 Jährigen im Bezirk Imst um 78%, altersbedingte Krankheiten nehmen zu. 80% der Pflege passiert zu Hause von Angehörigen, meist Frauen, sie gilt es zu entlasten. Im Bezirk Imst gibt es zwar 18 Tagespflegeplätze, was gut ist, aber nur 4 Kurzzeitpflegeplätze, derzeit ist keiner frei. Aber gerade solche Kurzzeitpflegeplätze sind notwendig, um die Angehörigen zu entlasten. Es braucht dringend einen Kraftakt von ÖVP und SPÖ zum Ausbau der Kurzzeitpflege, jeder hat das Recht auf Entlastung. Ansonsten werden noch mehr Tiroler ins Pflegeheim gehen und das ist die teuerste Form der Pflege“, stellt Sozialsprecherin LA Andrea Haselwanter-Schneider fest.

Bürgerwillen umsetzen statt drüberfahren!

„Wir wollen die Bürger stärker am politischen Leben beteiligen und daher Volksbefragungen künftig verbindlich machen. Dann kann die Landesregierung über Bürgerentscheide nicht mehr einfach drüberfahren und sie ignorieren, wie es Landeshauptmann Platter in Neustift im Stubaital getan hat“, sagt LA Gottfried Kapferer.

Bundesrat stärken!

Bundesrat Stefan Zangerl tritt entschieden gegen die Abschaffungspläne des Bundesrates auf. Er will den Bundesrat auf Vordermann bringen, indem er ihn wieder stärker zur Vertretung der Länderinteressen im Parlament in Wien macht.