Monopoly

Unter dem Titel „Die Rathauszocker“ schreibt die angesehene deutsche Zeitung „Die Zeit“ über die Millionen Verluste einiger deutscher Gemeinden im Zusammenhang mit Cross Border Geschäften.

Wie Millionen-Verluste aus den Cross Border Deals die Bürger treffen:

  • Wegen der Millionen schweren Nachschusspflichten für die Cross Border Deals werden in Berlin die Tickets für die Bürger in den öffentlichen Verkehrsmitteln teurer.
  • In Baden -Württemberg steigen die Wassergebühren für die Bürger. Der Grund: Die Bodensee-Wasserversorgung hat mit Cross Border einen Verlust von 4,7 Millionen Euro verursacht, die Landeswasserversorgung 8,4 Millionen Euro verspielt.

Die Cross Border Blase ist geplatzt…

„Die Cross Border Blase ist geplatzt, was bleibt ist ein Millionen-Debakel! In Tirol haben die Innsbrucker Kommunalbetriebe bereits zugegeben, dass sie einige Millionen Euro mit Cross Border Deals verloren haben. Ob am Ende des geplanten Totalausstiegs wirklich noch eine schwarze Null steht, muss sich erst zeigen. Die Tiwag hat in ihrer Jahresbilanz 2008 für Cross Border 112,5 Millionen Euro stehen. Was kommt da noch auf die Tiroler zu, die die Eigentümer des Landesunternehmens sind?“, fordert LA Ernst umfassende Aufklärung.

…ein gefährliches Millionen-Debakel bleibt!

Für den Oberösterreichischen Landesrechnungshof sind die Cross Border Deals keine Geschäfte sondern „riskante Veranlagungen“!

„Mit dem Eigentum der Tiroler, allein bei der Tiwag sind es 14 Kraftwerke, 30 Bäche und ein Teil des Stromnetzes, haben Vorstände, Aufsichtsräte und Regierungspolitiker Monopoly gespielt. Mit jahrzehntelangem Risiko für die Steuerzahler. Sie haben Unternehmen wie dem amerikanischen Versicherer American International Group (AIG) hunderte Millionen Euro übergeben. Einem Konzern, der mittlerweile mit unvorstellbaren 182 Milliarden US-Dollar (!) vor dem Bankrott gerettet werden musste. Dabei ist er an der Börse gerade noch 1,3 Milliarden US-Dollar wert. Das Cross Border Monopoly ist und bleibt in höchstem Maße unverantwortlich!“, sagt LA Bernhard Ernst.

Zum Nachlesen:

  • Die gefährlichste Firma der Welt: Die Machenschaften der American International Group, AIG. Der Spiegel vom 13. Juli 2009